Neubaustrecke und Bad Salzuflen

Bad Salzuflen vor schwieriger Entscheidung: Mit Bedenken ins Abseits oder mit Mut und Vorsicht in die Zukunft?
Schneller nach Bielefeld oder Bahn-Anschluss bedeutungslos werden lassen?

Für die Stadt Bad Salzuflen steht mit der derzeitigen Planung einer Schnellfahrstrecke zwischen Bielefeld und Hannover eine sehr schwierige Entscheidung an. Eine der von der Deutschen Bahn vorgelegte Trasse ermöglicht, die Kurstadt in nur 10 Minuten mit dem Bielefelder Hauptbahnhof zu verbinden. Diese Trasse liegt sehr nah an der Autobahn A 2 und auf gleicher Höhe wie die Autobahn und kann daher den Lärmschutz verbessern. „Das ist unser eindeutiger Favorit“, erklärt Engel. „Die ersten fachlichen Ermittlungen zum anschließenden Tunnel durch den Obernberg lassen erkennen, dass diese Trasse ohne ernsthafte Gefährdung von Trinkwasser und Mineralquellen gebaut werden kann, denn die Trinkwasserquellen liegen weit darüber, die Mineralquellen weit darunter. Bei der Bahn ist das Problem präsent, deswegen wurde bereits ein qualifizierter Fachgutachtern berufen, wie wir erfahren haben. Mit genügend Vorsicht beim Bauverfahren können Schäden ausgeschlossen werden.“

Außer Bad Salzuflen würde der gesamte Kreis Lippe profitieren. „Der Rhein-Ruhr-Express könnte so nicht nur die Kurstadt, sondern auch Lage und Detmold mit Düsseldorf und Köln verbinden. Ohne Neubaustrecke wird diese Chance nicht bestehen“, so Engel. „Heute ist der Kreis Lippe die einzige bedeutende Region in Nordrhein-Westfalen, die in der landesweiten Planung des Express-Netzes gar nicht vorkommt. Das kann das Neubauprojekt ändern, und das ist ein großer Standortfaktor, gerade auch für eine Kurstadt. Das ist keine Fantasie, solche Aussagen klären wir mit Fachleuten ab, bevor wir damit in die Presse gehen.“

Alle anderen Trassen werden den Bahnverkehr für Bad Salzuflen bedeutungslos werden lassen, hat die Analyse ergeben,  „Eine vorgeschlagene Neubautrasse kann durch Herford führen und ist mit dem totalen Umbau des Bahnhofs verbunden, weil ICE-Züge mit 300 km/h durch den Bahnhof fahren sollen. Wenn dies realisiert wird, wird es nie mehr möglich sein, dass Züge über Herford hinaus fahren“, hat Engel festgestellt. „Eine weitere Trasse könnte die Werre auf einer 500 Meter langen Talbrücke überqueren, das finden wir überhaupt nicht schön und bringt der Stadt auch keine Vorteile. Die Vorstellung schließlich, dass zwischen Bielefeld und Herford gar nichts gebaut wird, wird dazu führen, dass die internationalen Züge dem heute leidlich funktionierenden Regionalverkehr den Platz wegnehmen und in Herford lange Umsteigezeiten entstehen. Der Stadtbus hat dafür schon die richtige Entscheidung getroffen, indem das Stadtbus-Netz an die Bielefelder Stadtbahn in Milse angeschlossen wurde.“

„Wir beneiden die Stadtpolitik vor dieser schweren Entscheidung nicht“, erklärt Engel. „Für Bad Salzuflen steht zur Wahl, ob die Stadt sich mit Bedenken ins Abseits katapultiert oder mit Mut und Vorsicht die einmalige Chance nutzt, die das Projekt bietet.“

Soweit vorgeschlagen wird, dass auf eine Neubaustrecke im Raum Herford / Bad Salzuflen ganz verzichtet werden könne, muss darauf hingewiesen werden, dass die Verkehrsprognose 2040 nahe legt, dass die Bundesregierung dafür keine Chance sehen wird. Mehr zur Verkehrsprognose 2040 und dem VCD-Vorschlag hier.

Generalsanierung Minden – Wunstorf: PRO BAHN fordert mehr als Busersatz

Generalsanierung Bahnlinie Minden – Wunstorf:
Ostwestfalen darf nicht abgehängt werden

Fahrgastverband fordert intelligente Lösungen für Ersatzverkehr auch auf der Schiene

Anlässlich der von der DB schon für 07.07.2028 – 08.12.2028 angekündigten Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Ostwestfalen und Hannover fordert der Fahrgastverband intelligente Lösungen: Bielefeld darf vom ICE-Verkehr nicht abgehängt werden. Für Fahrgäste aus der Region müssen Züge über Ersatzstrecken fahren. Busverkehr nach Hannover ist angesichts täglicher Staus auf den Autobahnen nicht akzeptabel.

Die Deutsche Bahn hat angekündigt, dass die ursprünglich für 2030 vorgesehene Totalsperrung der Bahnlinie nach Hannover schon im zweiten Halbjahr 2028 () stattfinden soll. „Mit Busverkehr als Ersatz können wir uns bei einer Sperrung für ein halbes Jahr nicht zufriedengeben“, erklärt Rainer Engel, Vorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN in Ostwestfalen-Lippe. „Angesichts der bisherigen Arbeitsmethoden der DB müssen wir aber befürchten, dass nur Busse als Ersatz fahren und Bielefeld vom ICE-Verkehr abgehängt wird. „Bessere Angebote sind möglich, sind aber von der DB an anderer Stelle in Deutschland noch nicht ausprobiert worden.“
Die Generalsanierung bedeutet, dass zwischen Minden und Wunstorf kein Zug auf dem direkten Weg nach Hannover fahren kann. „Anders als bei der jetzt laufenden Sanierung der Riedbahn südlich von Frankfurt gibt es keine leistungsfähigen Umleitungen“, erklärt Engel. „Bei jeder Streckensperrung zwischen Hamm und Hannover werden ICE-Züge weiträumig umgeleitet, und Bielefeld ist vom Fernverkehr völlig abgehängt. Auch Fahrgäste aus Gütersloh, Herford und Minden schauen auf leere Abfahrtstafeln. Fahrgäste müssen sich in überfüllte Regionalbahnen und Busse zwängen, die gar nicht für Fernreisen bestimmt sind. Das ist uns gerade in den letzten Wochen bei Sperrungen in Gütersloh und Herford wieder besonders aufgefallen.“
Der Fahrgastverband hat sich bereits genau angesehen, was technisch und entsprechend dem Fahrplan möglich ist. „Jede Stunde kann ein ICE über eine Umleitung nach Nienburg und von dort nach Berlin fahren. Das dauert zwar eine Stunde länger als gegenwärtig, ist aber akzeptabel. Dass Fahrgäste nach Berlin mit Bussen fahren müssen und dabei auf der ständig verstopften Autobahn hängen bleiben, ist hingegen nicht hinnehmbar.“
„Auch für Fahrgäste muss gesorgt werden, die sich keine Fernzug-Fahrkarten leisten können und mit dem Deutschlandticket unterwegs sind. Diese Fahrgäste suchen sich Wege über andere Strecken, und das führt regelmäßig zu chaotischen Zuständen, weil die Züge auf den Umleitungsstrecken viel zu kurz sind“, beobachtet Engel. „Bei Sperrungen nehmen Fahrgäste lieber Umwege in Kauf, um mit Zügen zu fahren, und meiden die Ersatzbusse. Das haben wir aktuell auch zwischen Frankfurt und Mannheim beobachtet, wo Ersatzbusse ziemlich leer fahren, die bei der Riedbahn-Sperrung S-Bahnen und Regionalbahnen ersetzen. Zwischen Herford und Hannover wird das auch geschehen: Fahrgäste werden sich in die viel zu kurzen Züge der Regionalbahn nach Hameln quetschen und den lokalen Pendlern der S-Bahn nach Hannover die Plätze streitig machen. Ich erinnere mich noch genau an eine solche Sperrung vor mehreren Jahren, bei der die Weserbahn hoffnungslos überfüllt war, während die Ersatzbusse auf dem normalen Weg reichlich Platz boten. Es genügt daher nicht, wenn die Bahn an Mindener Bahnhof Busse hinstellt. Die Logik der Fahrplanauskunft leitet Fahrgäste bei Umleitungen unweigerlich in Züge mit zu wenig Platz.“
Beim Fahrgastverband PRO BAHN unterschätzt man nicht den Aufwand, der für kluge Lösungen notwendig ist. „Einen ICE kann man nicht mit einer Diesellok über eine Strecke ohne Oberleitung schleppen“, weiß Engel. „Aber es muss möglich sein, geeignete Fahrzeuge aus anderen Teilen des Bundesgebiets zu beschaffen, damit Fahrgäste über die Weserbahn nach Hannover fahren können. Bisher hat die DB aber nur Ersatzbusse gekauft.“

Zur Pressemitteilung der DB

Auch PRO BAHN Niedersachsen warnt

Zur Pressemitteilung des PRO BAHN Landesverbandes

Hintergründe

Sperrung Riedbahn
Die schnellste Verbindung Frankfurt – Mannheim ist gegenwärtig gesperrt. Fahrgäste, die nicht zu einer der Stationen an der Strecke wollen, können auf den Umleitungsstrecken über Darmstadt und Worms daran vorbeifahren. Das dauert eine halbe Stunde länger. Die Züge dieser Linien sind sehr leistungsfähig und fahren elektrisch.
Ungenügende Umleitungen
Die Umleitungsstrecke Minden – Nienburg ist zwar elektrifiziert, sodass ICE dort fahren können. Die Strecke ist aber eingleisig, mit wenigen Ausweichen. Mit einem ICE je Stunde und Richtung bleibt nur Platz für einige Güterzüge. Die Westfalenbahn kann dort nicht umgeleitet werden.
Die zweite Umleitung führt über Vlotho nach Hameln. Diese Strecke ist eingleisig und hat eine geringe Kapazität. Da keine Oberleitung vorhanden ist, können ICE nicht fahren. Die kleinen Dieseltriebwagen sind auf den recht schwachen Regionalverkehr ausgelegt.
Problem ist kein Einzelfall:
Die Streckensperrung Minden – Wunstorf ist hinsichtlich der beschriebenen Folgen kein Einzelfall. Auch zwischen Frankfurt und Saarbrücken wird die ICE-Strecke gesperrt, die schnellste Verbindung führt dann über Bad Kreuznach. Dort fahren kleine Triebwagen wie auf der Weserbahn.
Fahrplanauskunft

Die Fahrplanauskunft zeigt in der Grundeinstellung immer die schnellste Verbindung. Wenn die Fahrt von Bielefeld oder Herford mit der Weserbahn über Hameln schneller ist als der Ersatzbus ab Minden, wird diese angezeigt und nicht der Ersatzverkehr.

Weniger ICE durch Ostwestfalen-Lippe 2025

Zurzeit und noch mindestens bis Ende 2025 halten weniger IC und ICE in Herford. Ursache sind komplizierte Bauarbeiten an den Brücken über die Sophienstraße in Herford.
Flixtrain hält nicht in Herford.

Vom 15. Dezember 2024 bis 9. Januar 2025

In Herford halten:
ICE- und IC-Züge aus Richtung Berlin in Richtung Rhein/Ruhr nur um 7.13 Uhr und 22.30 Uhr.
Alle anderen IC- und ICE-Züge in dieser Richtung fahren durch.
In Richtung Berlin und Dresden fahren die Züge planmäßig.

Vom 10. Januar bis 7. Februar 2025

ICE-Züge der Linie Aachen – Berlin fallen aus.
IC-Züge, die normalerweise ab und bis Dresden fahren, enden in Hannover.
In Herford halten:
ICE- und IC-Züge aus Richtung Berlin in Richtung Rhein/Ruhr nur um 7.13 Uhr und 22.30 Uhr.
Alle anderen IC- und ICE-Züge in dieser Richtung fahren durch.
In Richtung Berlin und Dresden fahren die Züge planmäßig.

Vom 6. Februar bis 6. Juni 2025:

In Herford halten:
ICE- und IC-Züge aus Richtung Berlin in Richtung Rhein/Ruhr nur um 7.13 Uhr und 22,30 Uhr.
Alle anderen IC- und ICE-Züge in dieser Richtung fahren durch.
In Richtung Berlin und Dresden fahren die Züge planmäßig.

Vom 7. bis 13. Juni 2025

ist der Bahnhof Herford ganz ohne Schienenverkehr.  Weitere Informationen hier.

Vom 14. Juni bis 8. August 2025

ICE-Züge der Linie Aachen – Berlin fallen aus.
IC-Züge, aus / in Richtung Köln – Stuttgart fahren nur bis / ab Bielefeld. Keine Bedienung des Abschnitts Bielefeld – Minden und der Halte in Herford, Bad Oeynhausen, Minden.

In Herford halten:
Nur ICE um 7.13 Uhr nach Düsseldorf und um 23.26 von Basel.
Mit einem erheblich reduzierten Regionalverkehr rund um Herford ist zu rechnen.

Vom 9. August 2025 bis 13. Dezember 2025

halten in Herford
ICE- und IC-Züge aus Richtung Berlin in Richtung Rhein/Ruhr nur um 22,33 Uhr.
Alle anderen ICE und IC fahren durch.

 

Streckensperrung Bielefeld – Gütersloh – Rheda August/September 2024

Die Vollsperrung der viergleisigen Magistrale Hamm – Bielefeld vom 16. August bis 6. September 2024 wirft viele Fragen auf. Warum muss eine viergleisige Strecke drei Wochen lang voll gesperrt werden? Warum gibt es auch kurz vor der Sperrung noch keine zuverlässigen Fahrpläne? Und welche Rechte haben Fahrgäste?
Die Fahrgastinformation war bis zum 1. August 2024 katastrophal und ist immer noch fehlerhaft.
Seit dem 2. August liegen weitgehend korrekte Fahrpläne vor:
Fahrzeitverlängerung Bielefeld – Hamm und weiter:
Mit Regionalzügen  60 Minuten,
für Fahrgäste des Fernverkehrs 100 bis 120 Minuten.
Von Bielefeld nach Hannover besteht nur einmal in der Stunde eine Verbindung.
Am 19. August ist der Ersatzverkehr bis Neubeckum ausgedehnt.
Auch am 5.8. wurden noch fehlerhafte ICE-Fahrpläne festgestellt, insbesondere mit (angeblichem) Halt in Minden.
Für einzelne Tage werden immer noch fehlerhaft Eurobahn-Züge angezeigt!

Die im Auskunftssystem noch enthaltenen Flixtrain-Züge führen zu fehlerhaften Auskünften!

Fahrgastinformation, Stand 5. August 2024

Fernverkehr
Deutsche Bahn: Alle Züge entfallen ersatzlos. Auch der Halt Minden entfällt, fehlerhafte Fahrpläne nennen diesen Fahrplan weiterhin.
Flixtrain
Die Fahrpläne werden unverändert angezeigt. Flixtrain hat aber den Verkauf von Fahrkarten für die nicht bedienten Haltestellen eingestellt.
Nahverkehr
RRX 6 National Express Köln – Minden
Die RRX-Züge entfallen zwischen Gütersloh Hbf und Bielefeld.
Zwischen Bielefeld und Minden verkehrt RRX 6, dabei Richtung Minden rund 7 Minuten später – kein Anschluss an die S 1 nach Hannover und den Ersatzbus RE 78 nach Minden.
Eurobahn
Die Züge sind im Abschnitt Rheda-Wiedenbrück entfernt. Ausnahme für einige Tage, für die der Fahrplan auch am 5. August 2024 noch nicht korrekt angegeben war.
Bus-Ersatzverkehr
Ersatzbusse fahren alle 15 Minuten. Die Busse halten nicht in Brackwede. Angegeben ist ein Halt in Haselhorst-Avenwedde, der aber möglicherweise nicht am Bahnhof stattfinden kann (siehe unten: Brückenbauarbeiten).
Am 19. August ist der Ersatzverkehr bis Neubeckum ausgedehnt.

Reisetipps:
Von Minden, Bad Oeynhausen und Löhne Richtung Ruhrgebiet / Düsseldorf – Köln:
RE 60 oder RE 70 / 62 bis Osnabrück, von dort weiter mit RE 2 oder ICE-Zügen. In Osnabrück halten auch einige ICE der Linie Berlin – Ruhrgebiet.

Von Herford Richtung Ruhrgebiet / Düsseldorf – Köln:
RB 61 oder RB 71 / 60 / 62 über Bünde bis Osnabrück, von dort weiter mit RE 2 oder ICE-Zügen. In Osnabrück halten auch einige ICE der Linie Berlin – Ruhrgebiet.
RB 72 nach Paderborn, weiter mit RB 69 oder RRX 11 nach Hamm.
Von Bielefeld Richtung Ruhrgebiet / Düsseldorf – Köln:
RB 75 über Halle oder RB 61 oder RB 71 / 60 / 62 über Bünde bis Osnabrück, von dort weiter mit RE 2 oder ICE-Zügen. In Osnabrück halten auch einige ICE der Linie Berlin – Ruhrgebiet.
RB 74 nach Paderborn, weiter mit RB 69 oder RRX 11 nach Hamm.
Von Rheda-Wiedenbrück nach Berlin
Mit RB 67 nach Münster. Von dort mit umgeleiteten ICE direkt oder ab Osnabrück mit IC.

Fahrgastinformation, Stand bis 1. August 2024

Fernverkehr
Deutsche Bahn
ICE-Linien Köln / Düsseldorf – Berlin, IC Dortmund – Dresden
Die Züge wurden angezeigt und waren buchbar.  Es wurde lediglich ein Hinweis angezeigt, dass der Halt Bielefeld / Herford / Minden entfällt.
Flixtrain
Die Fahrpläne werden unverändert angezeigt. Flixtrain hat aber den Verkauf von Fahrkarten für die nicht bedienten Haltestellen eingestellt.
Nahverkehr
RRX 6 National Express Köln – Minden
Die RRX-Züge werden weiterhin angezeigt. Ein Hinweis auf Fahrplanänderungen ist nur auf zuginfo.nrw hinterlegt: Die Züge werden zwischen Rheda und Bielefeld durch Busse ersetzt, im Abschnitt Minden – Bielefeld gilt ein veränderter Fahrplan.
Eurobahn
Die Züge sind im Abschnitt Rheda-Wiedenbrück entfernt.
Bus-Ersatzverkehr
Fahrpläne sind nicht verfügbar.

Wo und was wird gebaut? War die Vollsperrung vermeidbar?
Erst laut Informationen der DB, die am 10. August von der „Neuen Westfälischen“ veröffentlicht wurden, werden die Widerlager der Brücke an der Röhrheide instandgesetzt. Diese Stahlgitterbrücke führt die sog. Gütergleise über die sog. Personengleise. Wenn diese Angabe zutrifft, dann ist die Vollsperrung unvermeidlich, da beide Schienenstrecken betroffen sind.

Ursprünglich hatte die DB Brückenbauarbeiten an zwei Brücken in Bielefeld Ummeln, Ummelner Straße und Warendorfer Straße, angekündigt.
Diese Arbeiten werden aber nicht durchgeführt.

Details wurden im Strecken-Info abgefragt.

Personengleise:
Zwischen Brackwede und einschließlich Gütersloh Hbf werden Lärmschutzwände errichtet.
Vorgesehener Zeitraum: 18.08.2024 22:00 – 19.08.2024 05:30
An mehreren Stellen sind Brückenarbeiten vorgesehen, mit teilweise kürzeren Zeiträumen.
An einem Wochenende werden Gleise durchgearbeitet.
Fazit: Die Personengleise müssen voll gesperrt werden.  Die Bahnhöfe Gütersloh Hbf und Isselhorst-Avenwedde können nicht bedient werden. Damit können die Fahrzeiten der Fernverkehrszüge nicht eingehalten werden. Regionalzüge würden die Fahrzeitverluste mit Durchfahrt an den Stationen kompensieren.

Gütergleise
Gleiserneuerung im Bereich Gütersloh Hbf
Zeitraum 16.08.2024 21:00 – 06.09.2024 05:00
Brückenarbeiten im Bereich des Bahnhofs Isselhorst-Avenwedde
Zeitraum 16.08.2024 21:00 – 28.08.2024 21:00
Die Brückenarbeiten erfordern eine Vollsperrung, bis zur Baustelle sind aus beiden Richtungen Fahrten möglich.

Fahrgastrechte – wenn Ihr Zug anders fährt als gebucht

Unverbindlicher Überblick! Wenn Sie es genau wissen wollen, rufen Sie die Seiten der unten genannten Schlichtungsstellen auf.

DB-Fernverkehr:
Wenn Sie die Fahrt verschieben wollen: Stornieren Sie über das Fahrgastrechte-Formular. (Nicht über Ihr Buchungskonto!). Der Fahrpreis ist vollständig zu erstatten.
Wenn Sie früher losfahren, um den gebuchten Zug zu erreichen: Pech gehabt. Maßgeblich ist die Differenz zwischen gebuchter und tatsächlicher Ankunftszeit.
Wenn Sie den gebuchten Zug nicht erreichen: Die Zugbindung ist aufgehoben, Sie können mit jedem anderen Zug der DB fahren.
Wenn Sie später ankommen als gebucht: 25 % Erstattung bei 60 Minuten, 50 % Erstattung bei 120 Minuten Verspätung am Zielbahnhof.
Wenn Sie den letzten Anschluss verpassen: Sie können 80 Euro pro Person für Übernachtung oder Weiterfahrt mit dem Taxi verlangen.
Wenn das abgelehnt wird: Wenden Sie sich an die Schlichtungsstelle SÖP.

Flixtrain
Wenn Sie die Fahrt verschieben wollen: Stornieren Sie über das Fahrgastrechte-Formular. Der Fahrpreis ist vollständig zu erstatten.
Wenn Sie stattdessen mit dem DB-Zug oder dem Nahverkehr fahren wollen: Sie müssen neu buchen. Ihre Flixtrain-Fahrkarte gilt nicht bei der DB oder im Nahverkehr.
Wenn Sie später ankommen als gebucht: 25 % Erstattung bei 60 Minuten, 50 % Erstattung bei 120 Minuten Verspätung am Zielbahnhof.
Wenn das abgelehnt wird: Wenden Sie sich an die Schlichtungsstelle SÖP.

Deutschlandticket
Sie können über eine andere Route fahren.

NRW- oder Verbundtarife in NRW
Sie können eine andere Route nehmen. Auch über Osnabrück ist der NRW-Tarif gültig.
Wenn Sie damit Probleme bekommen, wenden Sie sich an die Schlichtungsstelle Nahverkehr.

Wenn der Bus-Ersatzverkehr überfüllt ist und Sie nicht mitkommen: Dann haben Sie kein anderes Recht, als auf den nächsten Bus zu warten.

Bauarbeiten: Bis Jahresende keine verlässlichen Bahnfahrpläne in OWL

Stand 24. Juli 2023

Viele Fernverkehrszüge werden gestrichen. Viele Fahrpläne sind nicht gültig. Viele Fahrten können nicht durchgeführt werden, wie es auf dem Fahrschein steht. Ein Überblick.

Bis 16. August: Bauarbeiten im Raum Duisburg

ICE Richtung Düsseldorf enden teilweise in Essen oder werden mit verlängerter Fahrzeit umgeleitet und halten nicht zwischen Dortmund und Düsseldorf Hbf.
ICE über Wuppertal nach Köln unverändert.
IC enden in der Regel in Duisburg.
Die Fahrpläne hierzu sind derzeit korrekt abrufbar.

17. August bis 6. September: Vollsperrung zwischen Bielefeld und Rheda-Wiedenbrück

ICE, IC, Flixtrain
Kein Fernzug hält in Gütersloh, Bielefeld, Herford, Bad Oeynhausen.
Nicht alle Fahrpläne sind bereits korrekt, einige Züge werden noch angezeigt, sind aber mit einem Warnhinweis versehen.
Regionalverkehr
Keine Regionalzüge zwischen Bielefeld und Rheda-Wiedenbrück.
RRX 6 kann zwischen Bielefeld und Minden nicht im veröffentlichten Fahrplan fahren.
Die zurzeit veröffentlichten Fahrpläne des RRX sind ungültig. Die Eurobahn hat für RB 67 und RB 59 ihre Fahrpläne bereits aktualisiert.

7. September bis 19. Oktober

ICE Richtung Düsseldorf enden teilweise in Essen oder werden mit verlängerter Fahrzeit umgeleitet und halten nicht zwischen Dortmund und Düsseldorf Hbf.
ICE über Wuppertal nach Köln unverändert.
IC enden in der Regel in Dortmund.
Die Fahrpläne hierzu sind derzeit korrekt abrufbar.

Vom 19. Oktober bis 14. Dezember Bauarbeiten in Herford sowie Hamm – Hagen

Fernverkehr: deutlich reduziert
ICE nach Düsseldorf und Flixtrain nach Köln unverändert.
ICE über Wuppertal nach Köln halten nicht in Bielefeld.
ICE mit Zwischenhalt in Herford verkehren nicht.
Flixtrain hält in Herford nur in Richtung Berlin.
Diese Fahrpläne sind korrekt veröffentlicht.
Intercity mit Halt in Gütersloh, Bielefeld, Herford und Minden verkehren nur 3x täglich. In Fahrtrichtung Dortmund halten IC nicht in Herford.
Die Fahrplanänderungen sind noch nicht korrekt veröffentlicht und nur an Warnhinweisen erkennbar. Die Warnhinweise sind für Züge vom 19. Oktober bis 2. November in die Fahrpläne eingestellt, für den Zeitraum danach ist unklar, ob die Züge verkehren. Insider gehen davon aus, dass wegen Personalmangel auch ab dem 3. November nicht verkehren.

Regionalverkehr
Alle Züge Herford – Bünde (- Osnabrück / Rahden) entfallen. Die RB 77 nach Hameln fährt nur ab / bis Löhne.
Züge Bielefeld – Minden fahren mit teilweise abweichenden Fahrplänen. Die aktuell veröffentlichten Fahrpläne sind ungültig.

Eine Übersicht über weitere kleinere Bauarbeiten finden Sie
hier (NWL)
und hier (Eurobahn).
Kurzfristig sind die aktuellsten Informationen in der Regel auf Zuginfo zu finden.

RE-82-Aushilfe durch Deutsche Bahn geht weiter

Eine Erleichterung für Fahrgäste, aber keine Problemlösung!

Vom 26. August 2024 bis 31. Juli 2025 wird DB Regio Ersatzfahrten für den Regionalexpress 82 „Der Leineweber“ anbieten. Der Fahrgastverband PRO Bahn begrüßt dies und respektiert den organisatorischen Einsatz, der dies möglich gemacht hat. Aber es darf nicht vergessen werden, dass erst der massive Protest aus dem Kreis Lippe dieses Engagement in Gang gesetzt hat. Das Vertrauen in die Zuverlässigkeit des Bahnverkehrs ist im Kreis Lippe nachhaltig verspielt. Es wird Jahre dauern, bis Vertrauen wieder aufgebaut ist. Das Krisenmanagement des NWL ist und bleibt sehr mangelhaft, sichtbar aktuellen Zugausfällen.
Der NWL hat sich vorbehalten, diese Aushilfe bis Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2025 zu verlängern.

Fahrplan suboptimal, aber notwendig

Der Fahrplan sieht vor, dass die RE 82-Ersatzfahrten eine längere Fahrzeit haben als der Stammfahrplan. Ursache ist, dass in Bielefeld nur Gleis 1 zur Verfügung steht. Die Eurobahn konnte das gleiche Fahrzeug, das von Lemgo kam, nach wenigen Minuten nach Detmold – Altenbeken zurückfahren. Beim RE 82-Ersatzverkehr müssen die Fahrzeug getauscht werden. Daher ist es notwendig, dass das DB-Fahrzeug später ankommt und früher abfährt, um in Bielefeld Ost die Züge der Eurobahn passieren zu lassen.

Fernverkehrs-Anschlüsse: nicht ganz optimal

Anschluss auf diese Linie besteht weitgehend sicher Anschluss an einen ICE von und nach Berlin sowie den Anschluss an den Intercity nach Köln, teilweise weiter nach Koblenz nach Stuttgart.
Der Anschluss an den ICE nach von / nach und von Düsseldorf wird nicht erreicht.

Verschiebung des Personalproblems woanders hin

Der Einsatz von Lokführern und Fahrzeugen der DB reißt an anderer Stelle Lücken auf. Offiziell wird das nicht bestätigt, aber Einträge in Foren lassen erkennen, dass Lokführer nun an anderer Stelle fehlen. So wird in einschlägigen Foren berichtet, dass Lokführer der DB bisher bei anderen Unternehmen als „Leiharbeiter“ gefahren sind. Solche Verschiebungen werden auch aus anderen Teilen von NRW berichtet.

Fahrzeug

Eingesetzt wird ein Triebwagen der Baureihe 644. Dieses wird elektrisch angetrieben. Der Strom wird in Dieselgeneratoren erzeugt.

Weitere Perspektive

Nach Mutmaßungen von Insidern ist eine Verlängerung des Einsatzes über den Fahrplanwechsel im Dezember 2024 nicht möglich. Die DB leidet durchaus auch unter Personalmangel, sodass das auf dem RE 82 Lücken in anderen Regionen aufreißen dürfte und nach dem Fahrplanwechsel wieder in andere Regionen abgezogen wird, in denen DB Regio neue Verträge übernimmt.

Die eigentlichen Mängel liegen in der Arbeit des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe.

Das zeigt sich an den Versäumnissen in der Vergangenheit:
* Monatelange Zugausfälle, wie wir sie hier dokumentieren mussten, haben viel zu spät zu einer Reaktion mit Notfahrplänen geführt.
* Die Einführung der Notfahrpläne am 8. April 2024 erfolgte ohne jede Kompensation durch ergänzenden Busverkehr. Lediglich zwischen Nienburg und Minden wurden Busse eingesetzt, weil alle Züge gestrichen wurden. Im Kreis Lippe musste erst ein regelrecht politischer Aufstand notwendig werden, damit nachgebessert wurde.
* Nicht einmal die Mitglieder der Zweckverbandsversammlung des NWL beaufsichtigen soll, wurden informiert und erfuhren erst aus der Presse von den Veränderungen.

Die Arbeit des NWL in Sachen Krisenmanagement ist auch weiterhin mangelhaft.

* Was der NWL tut, ist nicht falsch. Entscheidend ist, was er nicht getan hat und weiterhin nicht tut und nicht kommuniziert.
* Der NWL beruft sich weiterhin auf Verträge mit den Verkehrsunternehmen und auf Strafzahlungen. Das hilft Fahrgästen überhaupt nichts. Im Gegenteil: Die Strafzahlungen treiben Unternehmen in eine finanzielle Krise und letztlich in den Konkurs. Die Verträge wurden im Wettbewerb ausgeschrieben, und im Grundsatz gilt: Den Wettbewerb gewinnt der, der sich am meisten zu seinen Ungunsten verkalkuliert.

Die Kommunikation des NWL ist sehr mangelhaft und zeigt ein Selbstverständnis, das nicht fahrgastorientiert ist.

* Der NWL macht geltend, dass eine öffentliche Auseinandersetzung über die Qualität des Schienenverkehrs nicht hilfreich sei. Dabei übersieht der NWL, dass die Qualität des Schienenverkehrs bereits so schlecht ist, dass der Unmut über „Die Bahn“ im Allgemeinen sehr hoch ist. Fahrgäste kehren der Bahn nicht den Rücken, weil PRO BAHN die Mängel öffentlich macht, sondern weil die Bürger am Bahnsteig die Mängel am eigenen Leib erleben.
* Der NWL hat sich von jeder institutionellen Mitwirkung von Interessenvertretern verabschiedet.
* Der NWL scheut davor zurück, die Interessen der Fahrgäste öffentlich wahrnehmbar gegenüber anderen Akteuren, insbesondere der DB InfraGo, wahrzunehmen. Andere Aufgabenträger des Schienenverkehrs tun die sehr wohl.
* Bei alledem ist anzuerkennen, dass der NWL in der langfristigen Planung hervorragendes leistet. Nur nützt das den Fahrgästen im Jahr 2024 nichts.

Der Personalmangel und die Konsequenzen werden immer noch kleingeredet.

* Lokführer, die die Deutsche Bahn im Kreis Lippe einsetzen wird, werden woanders fehlen.
* Neu ausgebildete Lokführer der Eurobahn werden erst im April 2025 zur Verfügung stehen. Das Berichten meist gut informierte Insider in öffentlich zugänglichen Foren.
* Die Anzahl der in Ausbildung befindlichen Personale wird nicht reichen, um den Personalmangel zu beenden. Auch das ist in den Foren zu lesen.
Quelle: Drehscheibe online

Personalprobleme werden noch lange ein Dauerproblem bleiben.

Nach Informationen aus Insider-Kreisen werden der Eurobahn erst im April 2025 mehr Lokführer zur Verfügung stehen. Ihre Anzahl wird so gering sein, dass nur etwa 6 Fahrzeuge damit zusätzlich bestückt werden können. Derzeit fehlt aber Personal für weitaus mehr Fahrzeuge.

Daher muss auf die derzeitige Lage umfassender reagiert werden. Die dafür notwendigen Maßnahmen werden mindestens zum Teil unpopulär sein. Die derzeitige Lage ist aber deutlich unpopulärer.

Foto: DB Regio verfügt über ausreichend Fahrzeuge, die aushelfen können (Foto aus Salzgitter-Lebenstedt) und Personal, das dafür ausgebildet ist. Doch beim Personal heißt das nicht, dass die DB einen Überfluss an Personal hätte.

 

 

Eurobahn-Krise Analyse und Handlungsbedarf

Zur aktuellen Lage des Schienenverkehrs der Eurobahn informiert der Fahrgastverband PRO BAHN Entscheidungsträger im Kreis Lippe über Zusammenhänge, Verantwortlichkeiten, Bewertung der Zugstreichungen und der Ersatzmaßnahmen, insbesondere den „Schnellbus“ Bielefeld – Detmold.

Zusammengefasst:

• Personalmangel ist in der gesamten Eisenbahnbranche vorhanden. Vorwürfe an einzelne Unternehmen sind nicht gerechtfertigt.

• Personalmangel rechtfertigt aber allein nicht das Ausmaß der Zugstreichungen im Kreis Lippe. Der Aufgabenträger Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) ist den Bürgern und Steuerzahlern verantwortlich, das Angebot besser zu gestalten – auch über einzelne Verkehrsverträge hinaus.

• Der Kreis Lippe wird hinsichtoich der Erreichbarkeit durch die Zugstreichungen weit überproportional benachteiligt. Der NWL ist aufgrund seiner Aufgaben gehalten, als Ausbildung von Personal zu fördern.

• Schon bisher wird der Kreis Lippe durch den NWL strukturell beim Abendverkehr benachteiligt.Die Kreis Lippe hat daher einen berechtigten Anspruch, dass diese Benachteiligung beseitigt wird. Wir erwarten erste sichtbare Schritte zur Verbesserung des Abendverkehs zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024.

• Auf Kritik hat die Eurobahn mit dem Einsatz eines „Schnellbusses“ Bielefeld – Detmold reagiert. Dies kann nur eine Übergangslösung sein, droht aber ein Dauerzustand zu werden, wenn nicht massiv politischer Druck aufgebaut wird.

• Wegen Bauarbeiten werden die Bahnstrecken Lage – Detmold und Oerlinghausen – Lemgo vom 5. Bis 28. Juli gesperrt. Dieses erfordert eine angepasste Beurteilung der aktuellen Lage.

• Noch vorhandene Anschlüsse zum Fernverkehr aus dem Kreis Lippe in Herford werden Mitte Juli 2024 stark reduziert und werden ab Mitte Oktober 2024 weiter drastisch reduziert.

• Darüber hinaus drohen konkret wiederholte Einstellungen nicht nur des RE 82 Detmold – Bielefeld, sondern auch der RB 73 Lemgo – Bielefeld auf Sicht von etwa 5 Jahren. Hintergrund dafür sind die besonderen Verhältnisse des Dieselnetzes mit Standort Bielefeld und des Unternehmens Eurobahn sowie Herausforderungen im Zusammenhang mit der Umstellung auf batterie-elektrische Fahrzeuge. Wir sehen noch nicht, dass der NWL diese Herausforderungen hinsichtlich des Bedarfs an Fahrpersonal meisert und sehen weiterhin konkret die Gefahr, dass der Kreis Lippe unter den Problemen üpberproportional meistert.

• Zwar ist eine Gesprächsebene zwischen PRO BAHN und dem NWL wiederhergestellt. Es gibt aber keine institutionelle Zusammenarbeit mit Interessenvertreter der Fahrgäste, und einzelne Akteure versuchen weiterhin, die Auseindersetzung mit gegebenen Problemen in der Verbandsversamnmlung zu verhindern.

• Erweiterte Handlungsmöglichkeiten bekommt der NWL nur, wenn die Eurobahn durch die öffentliche Hand übernommen wird. Wir halten eine solche Übernahme daher für richtig und zukunftsweisend.

• Der Versuch, einen anderen Betreiber für den Regionalexpress 82 zu finden, wird zwar begrüßt, die Erfolgschancen sind aber begrenzt.

Konkreten Forderungen:

• Wegen Bauarbeiten muss der „Schnellbus“ Bielefeld – Detmold bis Ende Juli erhalten bleiben.

• Nach dem 28. Juli muss der RE 82 Bielefeld – Detmold – Horn-Bad Meinberg wieder auf der Schiene verkehren. Dies erwarten wir zumindest für die nachfragestärkeren Zeiten an Nachmittagen von Montag bis Freitag und am Sonntag.

• Dafür muss der NWL gegebenenfalls Angebote an anderer Stelle streichen, damit Personal freigemacht werden kann. Wir können nicht erkennen, dass der NWL dazu bereit ist.

• Darüber hinaus ist eine Spätverbindung in den Kreis Lippe mit Abfahrt Bielefeld um 22.51 Uhr nach Detmold mit Anschluss nach Lemgo einzurichten. Dies ist im Rahmen einer Revision des Gesamtfahrplans mit Wirksamkeit zu Ende 2025 zu leisten, muss aber bis Ende 2024 festgelegt werden.

• Der NWL muss die Eurobahn in öffentliche Hand überführen. Nur so lässt sich ein geordneter Übergang des Dieselnetzes auf elektrischen (Batterie-)Betrieb und eine schnellere Reaktion auf Notlagen organisieren.

Die Details:

Personalmangel in der Eisenbahnbranche

Der Personalmangel trifft die gesamte Eisenbahnbranche und beschränkt sich nicht auf Lokführer, sondern betrifft auch Zugbegleiter, Werkstätten und Management. Es ist auch kein spezifisches Problem der Eurobahn. Bei den Lokführern wird der Mangel schonungslos sichtbar: Ohne Lokführer fährt kein Zug.
Aus unserer Sicht tun Unternehmen – auch die Eurobahn – sehr viel, um Personal auszubilden. Bei einer Durchfallquote von 50 % (bundesweiter Durchschnitt, die Eurobahn nennt bessere Zahlen) kann aber der natürliche Abgang (Alter und Krankheit, Fluktuation) nur knapp ersetzt werden. Es kommen aber jetzt besondere Probleme hinzu: Krankheitswellen, Abwerbung durch Leiharbeitsfirmen, Abwerbung durch Fern- und Güterverkehrsunternehmen, Wechsel des Personals zu anderen Unternehmen mit besseren Arbeitsbedingungen, neueren Fahrzeugen und viele andere Gründe, die viele Jahre nicht bestanden.
Das Problem wird seit etwa 3 Jahren sichtbar, verschärft sich aber zunehmend. Landesregierung und Besteller des Nahverkehrs, auch der NWL, steuern zwar gegen, und die Abwerbung innerhalb des Regional- und Nahverkehrs kann als gestoppt angesehen werden. Damit ist das Problem aber nicht beherrschbar.
Um ein zuverlässiges Angebot sicherzustellen, müsste das Verkehrsangebot um 10 bis 15 Prozent reduziert werden.
Der Aufgabe, diese Reduzierung geordnet und sachgerecht vorzubereiten, hat sich der NWL nicht rechtzeitig gestellt. Bereits seit Ende 2022 kennen wir in anderen Regionen Notfahrpläne, die eingerichtet wurden, ohne dass Fahrgäste monatelang durch unberechenbare Zugausfälle gequält wurden.

Keine Perspektive für Aufhebung der Notmaßnahmen

Alle Gespräche, die wir geführt haben, deuten darauf hin, dass die Verantwortlichen die Hoffnung haben, dass die Notmaßnahmen zurückgefahren werden können. Keines der Gespräche hat aber Aufschluss darüber gegeben, zu welchem Zeitpunkt und in welchem Ausmaß die Notfahrpläne der Eurobahn wieder zurückgefahren werden könnten. Die Verlängerung der Notfahrpläne bis Dezember lässt darauf schließen, dass bisherige Hoffnungen geplatzt sind und auch noch 2025 Notfahrpläne gelten werden.

Die Notmaßnahmen der Eurobahn und die spezifischen Bedürfnisse des Kreises Lippe

Für den Kreis Lippe ist die vollständige Einstellung des RE 82 ab morgens 9 Uhr nicht hinnehmbar.
Die spezifischen Bedingungen des Kreises Lippe sind auch nicht ansatzweise beachtet worden. Dies zu beachten, wäre in erster Linie Sache des NWL gewesen:
• Der Regionalexpress RE 82 dient nicht nur der örtlichen Erschließung, sondern ganz besonders der Anbindung an den überregionalen Fernverkehr mit den ICE-/IC-Halten Bielefeld und Altenbeken.
• Es besteht keine Alternative durch parallelen Fernverkehr.
• Für keine andere Stadt der Größe wie Detmold ist der direkte ICE-Anschluss gestrichen worden. Das Städtedreieck Lage – Lemgo – Detmold hat zusammen die Einwohnerzahl einer Großstadt, wird aber behandelt, als sei es der „ländliche Raum“ mit dünner Besiedlung!
• Kein Hochschulstandort ist derart abgehängt worden.
• Die Verlängerung der Fahrzeit beträgt von Lippe in weiter entfernte Ziele 40 Minuten – das wird auch durch den „Schnellbus“ nicht kompensiert. Streichungen an anderen Strecken verlängern die Fahrzeiten um maximal 30 Minuten.
• Am Bahnhof Oerlinghausen besteht ein eng koordiniertes Bahn-Bus-Angebot, wie es an keiner anderen betroffenen Linie besteht, das ohne Zuganschluss weitgehend sinnfrei ist.
Dieser markante Unterschied zu den übrigen Streichungen wird beim Vergleich sichtbar:
• RB 63 Münster – Rheine: Von 6 Zügen in 2 Stunden wird einer gestrichen, das ist eine Reduzierung um 16 %. Lediglich für die kleinen Stationen – u. a. Ortsteile von Münster und Rheine – wird das Angebot um 50 % reduziert.
• RB 66 Münster – Osnabrück: Das Angebot wird um 25 % reduziert, da parallel weiterhin RE 2 verkehrt: Es fahren je Richtung in 2 Stunden 3 statt bisher 4 Züge. Zusätzlich verkehren stündlich ICE/IC. Für Wochenenden wurde diese Streichung bereits wieder zurückgenommen.
• RB 67 Münster – Warendorf – Rheda – Bielefeld wird im Abschnitt Rheda – Bielefeld gestrichen. Anschluss von / nach Gütersloh Hbf und Bielefeld Hbf besteht mit einer Fahrzeitverlängerung von weniger als 15 Minuten. Zwischen Bielefeld und Münster bestehen weitere Verbindungen über Hamm. Zustzlich zu den Bahnverbindungen wurde nachträglich ein Busverkehr eingerichtet.
• RB 78 Bielefeld – Nienburg wird im Abschnitt Minden – Nienburg durch Bus ersetzt. Die Fahrgastnachfrage ist in diesem Abschnitt sehr gering, die Fahrzeitverlängerung beträgt 30 Minuten. Im überregionalen Verkehr bestehen weitere Fahrmöglichkeiten über Wunstorf und Osnabrück.

Erst aufgrund der massiven Proteste aus dem Kreis Lippe wurde die Plaztkapazität der RB 72 Herford – Paderborn heraufgesetzt, indem Fahrzeuge aus anderen Verkehrsverträgen umgesetzt wurden. Dass dies nicht sofort geschehen ist, zeigt, dassder NWL Bedürfnisse im Kreis Lippe nicht beachtet hat.

Damit ist die Reduzierung des Angebots von 45 % für Detmold, Lage und Lemgo unangemessen.

Strukturelle Benachteiligung des Kreises Lippe im Abendverkehr

Der letzte Zug in den Kreis Lippe fährt von Berlin fast eine Stunde früher, von Bielefeld mindestens eine Stunde früher und von Düsseldorf fast 2 Stunden früher als in alle anderen Städte Ostwestfalens.
Damit ist schon bisher der Kreis Lippe im Verhältnis zu anderen Kreisen mit gleich großer Bevölkerung im Schienenverkehr benachteiligt. Auf diese Benachteiligung kommt nun auch noch der Verlust der einzigen schnellen Verbindung zum Fernverkehr im Tagesverkehr „obendrauf“.

  • Die Städte des Kreises Lippe werden im Unterschied zu allen anderen größeren Städten in OWL nicht vom Fernverkehr bedient.
  • Die letzte Abfahrt in Bielefeld um 22.15 Uh lässt es nicht zu, Abendveranstaltungen zu besuchen, dies gilt auch für alle anderen Veranstaltungen. außerhalb des Kreises Lippe (ausgenommen am Freitagabend und Samstagabend).
  • Tagesreisen in relevante Städte wie Berlin oder Düsseldorf sind nur mit einem sehr viel kleineren Zeitfenster möglich.

Dies wird deutlich beim Vergleich der letzten Fahrmöglichkeit von Bielefeld, Düsseldorf und Berlin:
Letzte Abfahrt von Bielefeld
nach

Lage / Detmold, Lemgo 22.15 Uhr – mindestens 1 Stunde früher als nach
Gütersloh 0.07 Uhr
Herford 23.27 Uhr
Minden 23.27 Uhr
Bünde 23.12 Uhr
Paderborn 23.43 Uhr

Letzte Abfahrt von Berlin Hbf
nach

Lage / Detmold, Lemgo 18.56 – fast eine Stunde früher als nach
Gütersloh 19.45 Uhr
Herford 20.46 Uhr
Minden 19.45 Uhr
Bünde 20.46 Uhr
Paderborn 19.45 Uhr

Letzte Abfahrt von Düsseldorf
nach
Lage / Detmold, Lemgo 19.14 Uhr – fast 2 Stunden früher als nach
Gütersloh 21.27 Uhr
Herford 21.27 Uhr
Minden 21.27 Uhr
Bünde 20.43 Uhr
Paderborn 21.27 Uhr
(Alle Fahrpläne Montag bis Donnerstag, Ankunft bis kurz nach Mitternacht)

Der Kreis Lippe wird vom NWL schlechter behandelt als der Kreis Warendorf!

Hinzuweisen ist auch darauf, dass der Kreis Warendorf von Münster aus noch mit einer Abfahrt um 23.30 Uhr erreichbar ist. Es handelt sich um einen Zug der Eurobahn mit den gleichen Fahrzeugen und dem gleichen Personalmangel wie auf der Verbindung von Bielefeld in den Kreis Lippe.

Bewertung des „Schnellbusses“ Bielefeld – Detmold

Der „Schnellbus“ kann nur ein vorübergehender Zustand sein.
Zunächst ist die Umsetzung eine beachtliche Leistung angesichts der auch im Busverkehr bestehenden Personalknappheit.
Der Bus kann aber den Regionalexpress 82 auf der Schiene nicht ersetzen:
• Ausschließlich der Fernverkehrsanschluss von und nach Berlin ist mit dem Bus
• sichergestellt. Alle anderen Anschlüsse in Bielefeld werden verpasst.
• Die Fahrzeit ist gefühlt doppelt so lang wie mit dem Zug.
• Ein Zwischenhalt in Oerlinghausen-Leopoldshöhe mit
den wichtigen Anschlüssen in den Busverkehr ist nicht gegeben.
• Ein Zwischenhalt in Lage mit Anschluss von Lemgo ist nicht möglich.
Nur, weil aufgrund einer Streckensperrung vom 5. bis 28. Juli der RE 82 Detmold nicht erreichen kann, ist die Aufrechterhaltung dieses Angebots bis zum 28. Juli vertretbar. Die DB hat angekündigt, dass im Juli Weichen und Bahnübergänge im Abschnitt Lage – Detmold und Lage – Lemgo erneuert werden. Nach dem 28. Juli muss aber der RE 82 wieder auf der Schiene verkehren.

Dies muss selbst dann möglich gemacht werden, wenn ein Personalzuwachs nicht möglich ist:

Das Ungleichgewicht der Belastung mit den reduzierten Fahrplänen und die strukturelle Bedeutung des ICE-Anschlusses für den Kreis Lippe rechtfertigt weitergehende Eingriffe in die Fahrpläne an anderer Stelle des weiträumigen Netzes der Eurobahn:
• Der Nahverkehr im Hellweg-Netz (Paderborn – Hamm) wird ganztägig und auch am Wochenende halbstündlich zusätzlich zum Regionalexpress bedient.
• Weiter wird der RE 78 ganztags und auch am Wochenende zeitlich unmittelbar parallel zum RE 60 / RB 77 / RB 61 gefahren. Zusätzlich verkehrt der RRX 6 zwischen Bielefeld und Minden. Damit bestehen zwischen Bielefeld und Minden 3 Verbindungen, zwischen Bielefeld und Herford 4 Verbindungen in der Stunde.

Der NWL darf sich nicht – wie bisher – darauf beschränken, Verkehrsunternehmen innerhalb eines bestimmten Verkehrsangebotes sich selbst überlassen, sondern hat im Interesse der Gesamtheit der Fahrgäste das verantwortete Verkehrsangebot als Ganzes zu betrachten.

Eine Schwierigkeit besteht darin, dass Personale dieser Linien in der Regel weder Streckenkunde haben noch das Fahrzeug kennen, sodass eine geordnete Vorbereitung durch Ausbildung und gegebenenfalls entsprechenden Finanzausgleich für längere Anfahrten erfolgen muss. Das zeigt, dass die Eurobahn aus eigener Kompetenz das Problem nicht lösen kann, dass aber der NWL seiner Verantwortung nicht gerecht geworden ist.

Schließlich muss auch hinterfragt werden, inwieweit der erweiterte Nachtverkehr aufrechterhalten werden muss oder auf Bus umgestellt werden kann. Es kann nicht richtig sein, dass Schüler, Studenten, Geschäftsreisende und Arbeitnehmer von und zum Kreis Lippe lange Wartezeiten hinnehmen müssen, während Besucher von Discos auch nach Mitternacht weiterhin uneingeschränkt bedient werden.

Weitere Entwicklung 2024: Immer weniger Anschluss in Herford, Streckensperrungen Richtung Herford

Die Notwendigkeit einer schnellen Direktverbindung nach Bielefeld wird sich im Laufe des Jahres 2024 weiter verschärfen.

Entwicklung des Fernverkehrs in Herford

Die weitere Entwicklung des Fernverkehrs erfordert, dass das Angebot des RE 82 so schnell wie möglich wieder hergestellt wird.
Derzeit können Fahrgäste Fernverkehrszüge noch in Herford mit der Regionalbahn 72 erreichen. Jedoch wird die DB im Fernverkehr auf Personalmangel reagieren müssen. Daher ist – wie inoffiziell bekannt wurde – mit der Streichung der ICE Ruhrgebiet – Berlin mit Halt in Herford für Mitte Juli 2024 zu rechnen, wenn mehr Personal anlässlich der Streckensperrung Frankfurt – Mannheim benötigt wird. In den Fahrplänen ist dies noch nicht verzeichnet. Es fällt aber bereits auf, dass diese Züge recht oft wegen Personalmangel schon heute ausfallen, wobei dies erst am Verkehrstag selbst mitgeteilt wird.
Ab Mitte Oktober werden auch in Herford noch weniger Fernzüge halten. Wegen Brückenbauarbeiten steht für Züge Richtung Hannover nur noch Gleis 7 zur Verfügung. Das zeigen die bereits veröffentlichen Fernfahrpläne (zwar wird noch Gleis 4 angegeben, aber insoweit sind die Fahrpläne noch nicht korrigiert), während die Fahrpläne für den Nahverkehr noch nicht auf diese Bauarbeitern angepasst sind. Alle durchgehenden Züge der Richtung Hannover – Düsseldorf / Köln werden über die Gütergleise ohne Bahnsteig umgeleitet. Züge nach Osnabrück werden durch Busse ersetzt werden müssen, da sich die maßgebliche Baustelle an der Sofienstraße in Herford befindet und das benötigte Gleis nicht zur Verfügung steht.
Konkret reduzieren sich die Abfahrten von Fernverkehrszügen in Herford auf Ankünfte von Köln mit extrem knapper Umsteigezeit Richtung Lippe und Abfahrten in Richtung Hannover – Dresden mit einer Wartezeit von 62 Minuten aus Richtung Lippe. Außerdem werden zwei Flixtrain-Züge in dieser Richtung halten. Aus Richtung Berlin und in Richtung Ruhrgebiet bestehen keine Verbindungen. Für diese Reisenden ist der Umweg über Bielefeld zwingend.

Vollständige Sperrung der Strecke von Lippe nach Herford

Weiter ist damit zu rechnen, dass im Zuge dieser Bauarbeiten die Bahnverbindung von Detmold und Lage nach Herford ganz gesperrt wird. Für mindestens eine Woche ist dies bereits ausweislich einer Vorlage des NWL angekündigt. Personal kann die Eurobahn dadurch aber nicht einsparen.

„Schnellbus“ als Dauer-Notlösung für viele Jahre?

Den Schluss, dass sich der Einsatz von „Notfahrplänen“, wie sie am 8. April in Kraft gesetzt wurden, noch auf Jahre hinaus wiederholen wird (also nicht nur wiederholen kann), wenn nicht gezielt weitergehende Maßnahmen ergriffen werden, drängt sich aus bundesweiten Erfahrungen auf.
Die einfache Hoffnung, dass sich das gegenwärtige Personalproblem mit den heute laufenden Ausbildungsmaßnahmen lösen lässt, halten wir für nicht realistisch. Bundesweit sind die Personalprobleme gegeben. Die besonderen Bedingungen des „Dieselnetzes Ostwestfalen-Lippe“ zu denen RB 73 Bielefeld – Lemgo und RE 82 Bielefeld – Detmold – Altenbeken erfordern aber sehr viel weitergehende Maßnahmen.
Die Gründe:
• Die Dieselfahrzeuge sollen durch Batterie-elektrische Fahrzeuge abgelöst werden.
• Die neue Fahrzeuggeneration wird nicht mehr von der Eurobahn gewartet, sondern von den Herstellern.
Daraus folgt:
• Da Lokführer für die neuen Fahrzeuge geschult werden müssen, kommt es zu einem weiteren Engpass beim Personal.
• Erfahrungsgemäß können Hersteller aufgrund des Personalmangels Lieferzeiten nicht einhalten.
• Personalmangel verzögert auch die Zulassung und Inbetriebnahme der Fahrzeuge.
• Es ist nicht gesichert, dass der Standort Bielefeld, wo die Fahrzeuge jetzt gewartet werden, erhalten bleibt bzw. wo die Werkstatt für die nächste Fahrzeuggeneration stehen wird. Die Anzahl der Fahrzeuge wird weitaus größer sein als heute.

 

Nach bisherigen Erfahrungen kann nicht damit gerechnet werden, dass dieser Übergang reibungslos erfolgt. Alles, was nicht wie geplant läuft, führt dazu, dass Züge im Kreis Lippe wegen Mangel an betriebsfähigen Fahrzeugen und Personal nicht fahren. Der Übergang auf solche Fahrzeuge muss mit besonderen Maßnahmen gesichert werden, indem bisher eingesetzte Dieselfahrzeuge weiterhin als Reserve zur Verfügung stehen und der Übergang nicht auf einen Schlag an einem festen Stichtag geplant ist, sondern kontinuierlich nach Maßgabe der verfügbaren Ressourcen erfolgt.
Wo diese Vorsorge nicht getroffen wurde, hat es bereits Fälle gegeben, in denen bei derartigen Übergängen das Personal vorzeitig zu einem anderen Unternehmen gewechselt hat bzw. in der Ausbildung war, sodass der bisherige Betreiber nur noch einen Rumpfbetrieb sicherstellen konnte. Nach der Übernahme durch den neuen Betreiber hat es massive Zugausfälle gegeben, weil technische Probleme auftraten oder noch nicht genügend ausgebildetes Personal vorhanden war.

Es ist uns nicht bekannt, welche Maßnahmen der NWL getroffen hat, um eine solche Entwicklung zu verhindern. Das, was uns bekannt ist, ist ein Übergang an einem festen Stichtag, der, wie vorstehend erläutert, äußerst riskant ist.

Weitere Entwicklung 2024: Immer weniger Anschluss in Herford, Streckensperrungen Richtung Herford

Die Notwendigkeit einer schnellen Direktverbindung nach Bielefeld wird sich im Laufe des Jahres 2024 weiter verschärfen.

Entwicklung des Fernverkehrs in Herford

Die weitere Entwicklung des Fernverkehrs erfordert, dass das Angebot des RE 82 so schnell wie möglich wieder hergestellt wird.
Derzeit können Fahrgäste Fernverkehrszüge noch in Herford mit der Regionalbahn 72 erreichen. Jedoch wird die DB im Fernverkehr auf Personalmangel reagieren müssen. Daher ist – wie inoffiziell bekannt wurde – mit der Streichung der ICE Ruhrgebiet – Berlin mit Halt in Herford für Mitte Juli 2024 zu rechnen, wenn mehr Personal anlässlich der Streckensperrung Frankfurt – Mannheim benötigt wird. In den Fahrplänen ist dies noch nicht verzeichnet. Es fällt aber bereits auf, dass diese Züge recht oft wegen Personalmangel schon heute ausfallen, wobei dies erst am Verkehrstag selbst mitgeteilt wird.
Ab Mitte Oktober werden auch in Herford noch weniger Fernzüge halten. Wegen Brückenbauarbeiten steht für Züge Richtung Hannover nur noch Gleis 7 zur Verfügung. Das zeigen die bereits veröffentlichen Fernfahrpläne (zwar wird noch Gleis 4 angegeben, aber insoweit sind die Fahrpläne noch nicht korrigiert), während die Fahrpläne für den Nahverkehr noch nicht auf diese Bauarbeitern angepasst sind. Alle durchgehenden Züge der Richtung Hannover – Düsseldorf / Köln werden über die Gütergleise ohne Bahnsteig umgeleitet. Züge nach Osnabrück werden durch Busse ersetzt werden müssen, da sich die maßgebliche Baustelle an der Sofienstraße in Herford befindet und das benötigte Gleis nicht zur Verfügung steht.
Konkret reduzieren sich die Abfahrten von Fernverkehrszügen in Herford auf Ankünfte von Köln mit extrem knapper Umsteigezeit Richtung Lippe und Abfahrten in Richtung Hannover – Dresden mit einer Wartezeit von 62 Minuten aus Richtung Lippe. Außerdem werden zwei Flixtrain-Züge in dieser Richtung halten. Aus Richtung Berlin und in Richtung Ruhrgebiet bestehen keine Verbindungen. Für diese Reisenden ist der Umweg über Bielefeld zwingend.

Vollständige Sperrung der Strecke von Lippe nach Herford

Weiter ist damit zu rechnen, dass im Zuge dieser Bauarbeiten die Bahnverbindung von Detmold und Lage nach Herford ganz gesperrt wird. Für mindestens eine Woche ist dies bereits ausweislich einer Vorlage des NWL angekündigt. Personal kann die Eurobahn dadurch aber nicht einsparen.

„Schnellbus“ als Dauer-Notlösung für viele Jahre?

Den Schluss, dass sich der Einsatz von „Notfahrplänen“, wie sie am 8. April in Kraft gesetzt wurden, noch auf Jahre hinaus wiederholen wird (also nicht nur wiederholen kann), wenn nicht gezielt weitergehende Maßnahmen ergriffen werden, drängt sich aus bundesweiten Erfahrungen auf.
Die einfache Hoffnung, dass sich das gegenwärtige Personalproblem mit den heute laufenden Ausbildungsmaßnahmen lösen lässt, halten wir für nicht realistisch. Bundesweit sind die Personalprobleme gegeben. Die besonderen Bedingungen des „Dieselnetzes Ostwestfalen-Lippe“ zu denen RB 73 Bielefeld – Lemgo und RE 82 Bielefeld – Detmold – Altenbeken erfordern aber sehr viel weitergehende Maßnahmen.
Die Gründe:
• Die Dieselfahrzeuge sollen durch Batterie-elektrische Fahrzeuge abgelöst werden.
• Die neue Fahrzeuggeneration wird nicht mehr von der Eurobahn gewartet, sondern von den Herstellern.
Daraus folgt:
• Da Lokführer für die neuen Fahrzeuge geschult werden müssen, kommt es zu einem weiteren Engpass beim Personal.
• Erfahrungsgemäß können Hersteller aufgrund des Personalmangels Lieferzeiten nicht einhalten.
• Personalmangel verzögert auch die Zulassung und Inbetriebnahme der Fahrzeuge.
• Es ist nicht gesichert, dass der Standort Bielefeld, wo die Fahrzeuge jetzt gewartet werden, erhalten bleibt bzw. wo die Werkstatt für die nächste Fahrzeuggeneration stehen wird. Die Anzahl der Fahrzeuge wird weitaus größer sein als heute.

Nach bisherigen Erfahrungen kann nicht damit gerechnet werden, dass dieser Übergang reibungslos erfolgt. Alles, was nicht wie geplant läuft, führt dazu, dass Züge im Kreis Lippe wegen Mangel an betriebsfähigen Fahrzeugen und Personal nicht fahren. Der Übergang auf solche Fahrzeuge muss mit besonderen Maßnahmen gesichert werden, indem bisher eingesetzte Dieselfahrzeuge weiterhin als Reserve zur Verfügung stehen und der Übergang nicht auf einen Schlag an einem festen Stichtag geplant ist, sondern kontinuierlich nach Maßgabe der verfügbaren Ressourcen erfolgt.
Wo diese Vorsorge nicht getroffen wurde, hat es bereits Fälle gegeben, in denen bei derartigen Übergängen das Personal vorzeitig zu einem anderen Unternehmen gewechselt hat bzw. in der Ausbildung war, sodass der bisherige Betreiber nur noch einen Rumpfbetrieb sicherstellen konnte. Nach der Übernahme durch den neuen Betreiber hat es massive Zugausfälle gegeben, weil technische Probleme auftraten oder noch nicht genügend ausgebildetes Personal vorhanden war.

Es ist uns nicht bekannt, welche Maßnahmen der NWL getroffen hat, um eine solche Entwicklung zu verhindern. Das, was uns bekannt ist, ist ein Übergang an einem festen Stichtag, der, wie vorstehend erläutert, äußerst riskant ist.

Übernahme der Eurobahn in öffentliche Hand

Die vorgenannten Kapitel zeigen: Mit der bisherigen Methode der Ausschreibung an Dienstleister sind die Probleme nicht bzw. nur auf dem Rücken der Fahrgäste und ganz besonders zulasten des Kreises Lippe zu bewältigen. Beispiele aus den Bundesländern Hessen und Baden-Württemberg zeigen, dass die dort landeseigenen Eisenbahnen als gute Puffer für Krisen wirken. So konnte das Land Baden-Württemberg die notleidend gewordene Abellio-Tochter übernehmen, ohne dass das Verkehrsangebot darunter gelitten hat. Genauso konnte aktuell ein gravierender Fahrzeugmangel im Raum Freiburg sehr schnell gelindert werden, indem die landeseigene SWEG Fahrzeuge abgeben konnte, die durch Anlieferung von Batterietriebwagen abgelöst wurden. Ähnliches kennen wir von Unternehmen, die der öffentlichen Hand gehören, wie AKN, EVB, Erfurter Bahn, Regiobahn und insbesondere den städtischen Verkehrsbetrieben mit Stadtbahnen wie AVG und Regiotram.
Die Übernahme des Eurobahn-Netzes ist nach EU-Recht zulässig und auch kein Abschied vom Wettbewerb an sich. Das EU-Recht sichert auch, dass bei einer sogenannten „Inhouse-Vergabe“ keine versteckten Subventionen durch überhöhte Preise möglich sind.

Wechsel des Betreibers für den Regionalexpress 82

Auch diese Variante wird vom NWLK geprüft. Aussichtsreich erscheint diese Möglichkeit nicht, denn auch andere Unternehmen leiden unter Personalmangel. Bei den in der Nähe aktiven Unternehmen Nordwestbazhn und National Expres sowie bei der DB-Tochter „Start“ kommt es immer wieder zu Zugausfällen infolge kurzfristigen Personalmangels.

Mangelhafte Zusammenarbeit mit dem NWL

Entscheidungen werden vom NWL hinter verschlossenen Türen vorbereitet. Vollendete Tatsachen erfahren wir – und auch Sie – aus der Presse. Selbst den Mitgliedern der Zweckverbandsversammlung, die aus ihrer Mitte dorthin entsandt worden sind, werden so informiert. Viele dieser Mitglieder haben der Qualität der Arbeit des NWL vertraut, weil ihnen alternative Handlungsmöglichkeiten nicht bekannt sind. Die Führung des NWL nutzt ihren Wissensvorsprung gegenüber den Mitgliedern der Zweckverbansversammlung, um kritische Fragen von außen abzuwehren.
Weiter hat PRO BAHN den Eindruck, dass der NWL an einer institutionalisierten Zusammenarbeit mit Institutionen, die Fahrgastinteressen und regionale Wirtschaftsinteressen vertreten, nicht interessiert ist.
Dies war grundlegend anders, solange der Verkehrsverbund Ostwestfalen Lippe (VVOWL) selbstständiger Aufgabenträger bzw. Teilorganisation des NWL war.
Seit 1997 arbeitet PRO BAHN im Fahrgastbeirat des VVOWL, und dort haben wir konstruktiv und engagiert zusammen mit der Geschäftsleitung Probleme offen diskutiert und Lösungen erarbeitet. Das tun wir auch heute noch in diesem Beirat – nur ist der VVOWL nicht mehr SPNV-Aufgabenträger, sondern inzwischen hilfloser Zuschauer einer verhängnisvollen Entwicklung.
Erst der massive Protest von PRO BAHN hat eine informelle Gesprächsebene hergestellt. Wir werden diese Möglichkeiten nutzen, um die Interessen der Fahrgäste deutlich zu machen.

Foto oben: Auch die Fahrzeuge des Dieselnetzes der Eurobahn befinden sich in der Krise. Um genügend Fahrzeuge zur Verfügung zu haben, sind bereits gleichartige Fahrzeuge der ersten Serie „Talent“ im Einsatz, die bei anderen Unternehmen Dienst getan haben. Einer der Gründe dafür: Ersatzteile sind für die im Jahr 2000 in Betrieb gegangenen Fahrzeuge nicht mehr anders verfügbar. Das Foto entstand in Gütersloh Hauptbahnhof, Linie RB 67, im März 2024.

Zugausfall durch Personalmangel bei der Eurobahn

Zugausfälle wegen Personalmangel machen Fahrkarten zu Lotterielosen.Diesen Zustand hat der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe über mehr als ein Jahr geduldet und als Gegenmaßnahme lediglich verstärkte Ausbildung von Personal gefördert.

Der ständig wiederkehrende Ausfall von Zügen wegen Personalmangel ist nicht hinnehmbar und untergräbt die Akzeptanz des öffentlichen Verkehrs. Besonders betroffen sind Schüler, Studenten und Arbeitnehmer, wenn sie am Morgen ihre Arbeits- und Ausbildungsplätze nicht erreichen können. Die kurzfristige Anordnung von Notfahrplänen ohne längerfristige Vorankündigung ist keine Problemlösung.
Die Eurobahn hat mit den Maßnahmen, die am 8. April 2024 umgesetzt hat, die Notbremse gezogen. Auf anderen Linien und bei anderen Unternehmen (u.a. RE 6 Minden – Köln) gilt das Lotterie-Prinzip weiterhin.

Auf dieser Seite dokumentieren wir die Situation zwischen Mitte Februar und Mitte März 2024.

Die Lage

Seit Monaten sind Zugausfälle wegen Personalmangel bei der Eurobahn an der Tagesordnung. Die Eurobahn nennt auf irrerer Internetseite selbst eine Ausfallquote von 6,5 %. Das bedeutet:

Das bedeutet: Wer 4 Wochen lang jeden Werktag mit der Eurobahn fährt, erlebt statistisch dreimal einen Zugausfall.

Bereits über Weihnachten 2023 galt ein Notfahrplan auf dem RE 82 Bielefeld – Altenbeken.  Im Januar beruhigte sich die Situation. Über Tage hinweg waren alle Eurobahn-Züge unterwegs.
Die Einschränkungen vom 12. bis 15. Februar lassen auf einen Personalmangel schließen, der nicht kurzfristig entstanden ist, sondern durch den notwendigen Ausgleich von Überstunden aus der vorangegangenen Krankheitsphase. Daneben kommt es aktuell wieder zum Ausfall ganzer Schichten.

Von 4 Stunden fallen 3 Züge aus

Fahrgastinformation mangelhaft

Wie das oben stehende Dokument zeigt, werden Fahrten, die nicht stattfinden, einfach aus dem Fahrplan entfernt.

Die Lokführer sind nicht schuld

Die Lokführer tun offenbar durch Sonderschichten ihr Bestes. Aber irgendwann sind auch diese Möglichkeiten ausgeschöpft und es ist Freizeit-Ausgleich notwendig. Allerdings zielt die Gewerkschaft GDL auf eine 35-Stunden-Woche ab, die voraussichtlich auch bei der Eurobahn wirksam werden wird, wenn die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn diese Arbeitszeit einführen.
Andererseits kann es aber auch mit dem Betriebsklima zu tun haben, wenn Lokführer sich erst spät krankmelden und das Unternehmen nicht reagieren kann. PRO BAHN hat darin keinen Einblick.

Der Personalmangel wird sich also zuspitzen.-

Das Management der Eurobahn

steht vor einem kaum lösbaren Problem. Die Zukunft des Unternehmens ist ungewiss. Es kann nur versucht werden, irgendwie die abgeschlossenen Verträge leidlich einzuhalten. Den Mut, darüber öffentlich Klartext zu reden, scheint aber zu fehlen.

Das Management des NWL

Die Eurobahn fährt im Auftrag des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Dieser hüllt sich in Schweigen und hat offenbar ebenfalls nicht den Mut, zusammen mit der Eurobahn längerfristige Kürzungen der Leistungen zu organisieren.

Beschweren – wo?

Nicht bei der Eurobahn, denn die steht mit dem Rücken zur Wand. Schreiben Sie an den NWL.

Dokumentation der Einzelmeldungen

Die Dokumentation ist nicht vollständig, da nicht täglich aus dem Internetauftritt kopiert werden kann.
Diese Dokumentation enthält nicht Ausfälle außerhalb des Zuständigkeitsbereichs des NWL.

Meldungen vom 18. März 2024

RB66 Münster – Osnabrück
18.03.2024 – 18.03.2024
Einschränkungen auf der Linie RB 66 aufgrund kurzfristiger Erkrankung von Personal
Aufgrund kurzfristiger Erkrankung von Personal kommt es auf der Linie RB 66 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
Folgende Fahrten sind betroffen:
RB66 Osnabrück Hbf (15:19) – Münster (Westf) Hbf (15:55)
RB66 Osnabrück Hbf (17:19) – Münster (Westf) Hbf (17:55)
RB66 Münster (Westf) Hbf (16:03) – Osnabrück Hbf (16:39)
RB66 Münster (Westf) Hbf (18:03) – Osnabrück Hbf (18:39)
Alternative Reisemöglichkeiten: Nutzen Sie alternativ die Züge der Linie RE 2.

RB 65 Münster – Rheine
18.03.2024 – 18.03.2024
Einschränkungen auf der Linie RB 66 aufgrund kurzfristiger Erkrankung von Personal
Aufgrund kurzfristiger Erkrankung von Personal kommt es auf der Linie RB 65 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
Folgende Fahrten sind betroffen:
RB65 Münster (Westf) Hbf (16:13) – Rheine (16:46)
RB65 Münster (Westf) Hbf (17:35) – Rheine (18:08)
RB65 Münster (Westf) Hbf (19:13) – Rheine (19:46)
RB65 Rheine (16:53) – Münster (Westf) Hbf (17:24)
RB65 Rheine (18:17) – Münster (Westf) Hbf (18:51)
RB65 Rheine (19:53) – Münster (Westf) Hbf (20:24)
Alternative Reisemöglichkeiten: Nutzen Sie alternativ die Züge der Linie RE 7.

RB89 Münster – Paderborn
18.03.2024 – 18.03.2024
Einschränkungen auf den Linien RB 69 / RB 89 aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls
Aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls kommt es auf den Linien RB 69 / RB 89 leider vorübergehend zu Einschränkungen. Es kommt zu Ausfällen auf Teilstrecken sowie zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
Folgende Fahrten sind betroffen:
RB89 Münster (Westf) Hbf (10:40) – Paderborn Hbf (12:10), Zug endet in Hamm (Westf) Hbf (11:16).
RB89 Münster (Westf) Hbf (14:40) – Paderborn Hbf (16:10)
RB89 Münster (Westf) Hbf (18:40) – Paderborn Hbf (20:10)
RB89 Paderborn Hbf (12:51) – Münster (Westf) Hbf (14:17)
RB89 Paderborn Hbf (14:21) – Münster (Westf) Hbf (15:47), Zug beginnt in Hamm (Westf) Hbf (15:20).
RB89 Paderborn Hbf (16:51) – Münster (Westf) Hbf (18:17)
Alternative Reisemöglichkeiten: Zwischen Bielefeld Hbf und Hamm (Westf) Hbf nutzen Sie bitte die Züge der Linie RE 6 (RRX). Fahrgäste mit dem Ziel Paderborn Hbf nutzen bitte zwischen Hamm (Westf) Hbf und Paderborn Hbf auch die Züge der Linie RE 11 (RRX) und zwischen Hamm (Westf) Hbf und Münster (Westf) Hbf nutzen Sie bitte auch die Züge der Linie RE 7.

RB72 Herford – Paderborn
18.03.2024 – 18.03.2024
Einschränkungen auf der Linie RB 72 aufgrund kurzfristiger Erkrankung von Personal
Aufgrund kurzfristiger Erkrankung von Personal kommt es auf der Linie RB 72 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
Folgende Fahrten sind betroffen:
RB72 Paderborn Hbf (12:21) – Herford (13:27)
RB72 Paderborn Hbf (15:21) – Herford (16:27)
RB72 Paderborn Hbf (14:21) – Herford (15:27)
RB72 Herford (13:33) – Paderborn Hbf (14:41)
RB72 Herford (16:33) – Paderborn Hbf (17:41)
RB72 Herford (15:33) – Paderborn Hbf (16:41)
Alternative Reisemöglichkeiten: Nutzen Sie bitte zwischen Paderborn Hbf und Bielefeld Hbf die Züge der Linie RB 74. Zwischen Bielefeld Hbf und Herford die Züge der Linie RE 70 und RB 71. Zwischen Bielefeld und Altenbeken nutzen Sie bitte Züge der Linie RE 82.

Meldung vom 17. März 2924

RB61 Biele3feld – Hengelo
17.03.2024 – 18.03.2024
Einschränkungen auf der Linie RB 61 aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls
Aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls kommt es auf der Linie RB 61 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf Teilstrecken sowie zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
Folgende Fahrten sind betroffen:
RB61 Hengelo (17:34) – Bielefeld Hbf (19:47) Teilausfall der Zug beginnt in Rheine und endet in Osnabrück (18:45). Ein Schienenersatzverkehr ist zwischen Hengelo und Rheine eingerichtet.
RB61 Hengelo (21:34) – Bielefeld Hbf (23:47) Ausfall. Ein Schienenersatzverkehr ist zwischen Hengelo und Rheine eingerichtet.
RB61 Bielefeld Hbf (20:12) – Hengelo (22:26) Teilausfall der Zug beginnt in Rheine (21:49)
RB61 Bielefeld Hbf (19:12) – Hengelo (21:26) Teilausfall der Zug beginnt in Osnabrück (20:14) und endet in Rheine (20:46). Ein Schienenersatzverkehr ist zwischen Rheine und Hengelo eingerichtet.

Meldungen vom 16. März 2024
Meldungen zu RB 73/RE 82 waren zum Zeitpunkt der Erfassung bereits geöäscht

RB59 Dortmund – Soest
16.03.2024 – 17.03.2024
Einschränkungen auf der Linie RB 59 aufgrund aktuell hoher Krankenstände
Aufgrund aktuell hoher Krankenstände kommt es auf der Linie RB 59 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
Folgende Fahrten sind betroffen:
RB 59 Soest (23:06) – Unna (23:28)
RB 59 Unna (23:33) – Soest (23:55)
Ausfälle am 17.03.2024
RB 59 Dortmund Hbf (01:03) – Holzwickede (01:23)
RB 59 Dortmund Hbf (02:03) – Holzwickede (02:23)
RB 59 Holzwickede (01:36) – Dortmund Hbf (01:56)
RB 59 Holzwickede (02:46) – Dortmund Hbf (03:06)Ein Schienenersatzverkehr mit zwei Bussen der Firma Hanrath Reisen zwischen Dortmund Hbf und Holzwickede ist eingerichtet. Ortspläne der Ersatzhaltestellen

RB71 Bilefeld – Rahden
16.03.2024 – 17.03.2024
Einschränkungen auf der Linie RB 71 aufgrund kurzfristiger Erkrankung von Personal
Aufgrund kurzfristiger Erkrankung von Personal kommt es auf der Linie RB 71 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
Folgende Fahrten sind betroffen:
RB 71 Bielefeld Hbf (20:48) – Rahden (21:50)
RB 71 Bielefeld Hbf (22:48) – Rahden (23:50), Für diese Fahrt ist von Bielefeld Hbf nach Rahden ein Schienenersatzverkehr mit einem Bus der Firma HCK eingerichtet.
Alternative Reisemöglichkeiten: Bitte nutzen Sie den Folgetakt.

RB69 Hamm – Bielefeld
16.03.2024 – 17.03.2024
Einschränkungen auf der Linie RB 69 aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls
Aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls kommt es auf der Linie RB 69 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
Folgende Fahrten sind betroffen:
RB 69 Hamm (Westf) Hbf (01:07) – Bielefeld Hbf (01:51)
RB 69 Hamm (Westf) Hbf (02:07) – Bielefeld Hbf (02:51)
Alternative Reisemöglichkeiten: Ein Schienenersatzverkehr mit einem Bus der Firma Hanrath Reisen zwischen Hamm (Westf) Hbf und Bielefeld Hbf ist eingerichtet.. Die Ortspläne der Ersatzhaltestellen finden Sie hie

RE78 Bielefeld – Minden
16.03.2024 – 17.03.2024
Einschränkungen auf der Linie RE 78 aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls
Aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls kommt es auf der Linie RE 78 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
Folgende Fahrten sind betroffen:
RE 78, Bielefeld Hbf (21:24) – Minden (Westf) (21:57)
RE 78, Bielefeld Hbf (23:27) – Minden (Westf) (00:00)
RE 78, Bielefeld Hbf (02:00) – Minden (Westf) (02:35)
RE 78 Minden (Westf) (00:30) – Bielefeld Hbf (01:05)
Alternative Reisemöglichkeiten: Bitte nutzen Sie den Folgetakt bzw. für die Zugleistung um 02:00 Uhr wird ein Schienenersatzverkehr mit der Firma Fabians Reisen gestellt . Dieser fährt aber eine viertel Stunde später.

Meldungen vom 15. März 2024

RB 61 Bielefeld – Hengelo

15.03.2024 – 15.03.2024

Aufgrund aktuell hoher Krankenstände kommt es auf der Linie RB 61 leider vorübergehend zu Einschränkungen.

Es kommt zu Ausfällen auf Teilstrecken.
Folgende Fahrten sind vom Teilausfall zwischen Rheine und Hengelo betroffen:
RB 61 Bielefeld Hbf (12:12) – Hengelo (14:26)
RB 61 Bielefeld Hbf (14:12) – Hengelo (16:26)
RB 61 Hengelo (14:34) – Bielefeld Hbf (16:47)
RB 61 Hengelo (16:34) – Bielefeld Hbf (18:47)
Ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen ist zwischen Rheine und Hengelo eingerichtet.
Weiterhin fällt folgende Teilstrecke aus:
RB 61 Bielefeld Hbf (13:12) – Hengelo (15:26), Zug entfällt von Bielefeld Hbf bis Rheine.
Bitte nutzen Sie auch einen der Folgezüge, um Ihr Ziel zu erreichen.
RB 67 Münster – Warendorf – Bielefeld

15.03.2024 – 15.03.2024

Aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls kommt es auf der Linie RB 67 leider vorübergehend zu Einschränkungen.

Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
Folgende Fahrten sind betroffen:
Bielefeld Hbf (18:10) – Münster (Westf) Hbf (19:45
Münster (Westf) Hbf (20:17) – Bielefeld Hbf (21:50)
Nutzen Sie bitte eine planmäßig früher oder später verkehrende Fahrt.
Alternativ nutzen Sie zwischen Münster (Westf) Hbf und Rheda-Wiedenbrück / Bielefeld Hbf die Züge der Linien RE 7 und RB69/89 bis Hamm (Westf) Hbf. Dort besteht Anschluss an die Züge der Linien RE 6 (RRX) und RB 69 bis Rheda-Wiedenbrück / Bielefeld H

Meldung vom 14. März 2024

RB 72 Paderborn – Herford
14.03.2024 – 14.03.2024
Einschränkungen auf der Linie RB 72 aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls
Aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls kommt es auf der Linie RB 72 leider vorübergehend zu Einschränkungen.

Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.

Folgende Fahrten sind betroffen:

Paderborn Hbf (13:21) – Herford (14:27)
Paderborn Hbf (15:21) – Herford (16:27)
Paderborn Hbf (16:21) – Herford (17:27)
Paderborn Hbf (19:21) – Herford (20:27)

Herford (14:33) – Paderborn Hbf (15:41)
Herford (16:33) – Paderborn Hbf (17:41)
Herford (17:33) – Paderborn Hbf (18:41)
Herford (20:33) – Paderborn Hbf (21:41)
Als alternative Fahrmöglichkeit zwischen Paderborn Hbf und Altenbeken nutzen Sie bitte die Linien RB 84, RB 85, RB 89 oder RE 11 (RRX).
Zwischen Altenbeken und Lage (Lippe)/Bielefeld Hbf nutzen Sie die Linie RE 82 zum Umstieg auf die Züge zwischen Bielefeld Hbf und Herford RB 71, RB 61, RE 78, RE 70 oder RE 6 (RRX).<
Um die Zwischenhalte zu erreichen, nutzen Sie bitte einen der Folgetakte der Linie RB 72.

Meldung vom 11. März 2024

RB 59 Dortmund – Soest
11.03.2024 – 12.03.2024
Einschränkungen auf der Linie RB 59 aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls
Aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls kommt es auf der Linie RB 59 leider vorübergehend zu Einschränkungen.

Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.

Folgende Fahrten sind betroffen:

Soest (17:06) – Dortmund Hbf (17:56)
Soest (19:06) – Dortmund Hbf (19:56)
Soest (22:06) – Dortmund Hbf (22:56)
Soest (00:06) – Dortmund Hbf (00:56)

Dortmund Signal Iduna Park (17:38) – Soest (18:22)
Dortmund Hbf (18:03) – Soest (18:52)
Dortmund Signal Iduna Park (19:38) – Soest (20:22)
Dortmund Hbf (20:03) – Soest (20:52)
Dortmund Hbf (21:03) – Soest (21:52)
Dortmund Hbf (23:03) – Soest (23:52)

Soest (16:36) – Dortmund Signal Iduna Park (17:21)
Soest (18:36) – Dortmund Signal Iduna Park (19:21)

Alternative Reisemöglichkeiten: Nutzen Sie bitte eine Fahrt früher oder später.

 

Meldung vom 5. März 2024

RE 82 Bielefeld – Altenbeken
RB 73 Bielefeld – Lemgo
05.03.2024 – 05.03.2024
Einschränkungen auf den Linien RB 73 und RE 82 aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls
Aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls kommt es auf den Linien RB 73 und RE 82 leider vorübergehend zu Einschränkungen.

Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.

Folgende Fahrten sind betroffen:
RB 73 Bielefeld Hbf (12:15) – Lemgo-Lüttfeld (12:56)
RB 73 Lemgo-Lüttfeld (13:04) – Bielefeld Hbf (13:45)
RE 82 Bielefeld Hbf (13:49) – Altenbeken (14:47)
RE 82 Altenbeken (15:13) – Bielefeld Hbf (16:11)
Alternative Reisemöglichkeiten: Nutzen Sie bitte eine Fahrt früher oder später.

Meldung vom 4. März 2024

RB 65 Münster – Rheine
04.03.2024 – 04.03.2024
Einschränkungen auf der Linie RB 65 aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls
Aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls kommt es auf der Linie RB 65 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
Folgende Fahrten sind betroffen:
Münster (Westf) Hbf (12:35) – Rheine (13:08)
Münster (Westf) Hbf (14:13) – Rheine (14:46)
Rheine (13:18) – Münster (Westf) Hbf (13:51)
Rheine (14:53) – Münster (Westf) Hbf (15:24)
Alternative Reisemöglichkeiten: Nutzen Sie bitte eine Fahrt früher oder später.
Bahnhof auswählen: Informationen zu Mobilität, Ersatzverkehr und Services erhalten:

Meldung vom 2. März 2023

07.03.2024 – 07.03.2024
Einschränkungen am 07.03.2024 auf den Linien RB 67 und RE 82 aufgrund aktuell hoher Krankenstände
RB 67 Münster – Bielefeld

 RE 82 Bielefeld – Altenbeke

Einschränkungen am 07.03.2024 auf den Linien RB 67 und RE 82 aufgrund aktuell hoher Krankenstände
Aufgrund aktuell hoher Krankenstände kommt es am Donnerstag, den 07.03.2024 auf den Linien RB 67 und RE 82 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf Teilstrecken sowie zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg
Folgende Fahrten sind betroffen:
RB 67: Die Züge der Linie RB 67 verkehren nicht auf dem Abschnitt Bielefeld bis Rheda- Wiedenbrück.
Ausgenommen: RB 67 Münster (Westf) Hbf (12:47) – Bielefeld Hbf (14:50), dieser Zug verkehrt auf dem Regelweg.
Es wird an der Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs zwischen Isselhorst- Avenwedde und Gütersloh gearbeitet, auf Bestätigung wird noch gewartet.
RE 82: Die Züge der Linie RE 82 fallen aus, ausgenommen:
RE 82 Bielefeld Hbf (06:28) – Horn-Bad Meinberg (07:28)
RE 82 Horn-Bad Meinberg (06:27) – Bielefeld Hbf (07:06)
RE 82 Horn-Bad Meinberg (07:31) – Bielefeld Hbf (08:11)
RE 82 Detmold (08:40) – Bielefeld Hbf (09:11)
RE 82 Bielefeld Hbf (20:49) – Altenbeken (21:47)
Alternative Reisemöglichkeiten: Nutzen Sie bitte zwischen Bielefeld Hbf und Lage die Züge der Linie RB 73 und zwischen Lage und Altenbeken die Züge der Linie RB 72.

Neldung vom 1. März 2024

07.03.2024 – 07.03.2024
RB 67 Münster – Bielefeld
 RE 82 Bielefeld – Altenbeke
Aufgrund aktuell hoher Krankenstände kommt es am Donnerstag, den 07.03.2024 auf den Linien RB 67 und RE 82 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf Teilstrecken sowie zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
Folgende Fahrten sind betroffen:
RB 67: Die Züge der Linie RB 67 verkehren nicht auf dem Abschnitt Bielefeld bis Rheda- Wiedenbrück.
Ausgenommen: RB 67 Münster (Westf) Hbf (12:47) – Bielefeld Hbf (14:50), dieser Zug verkehrt auf dem Regelweg.
Es wird an der Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs zwischen Isselhorst- Avenwedde und Gütersloh gearbeitet, auf Bestätigung wird noch gewartet.
RE 82: Die Züge der Linie RE 82 fallen aus, ausgenommen:
RE 82 Bielefeld Hbf (06:28) – Horn-Bad Meinberg (07:28)
RE 82 Horn-Bad Meinberg (06:27) – Bielefeld Hbf (07:06)
RE 82 Horn-Bad Meinberg (07:31) – Bielefeld Hbf (08:11)
RE 82 Detmold (08:40) – Bielefeld Hbf (09:11)
RE 82 Bielefeld Hbf (20:49) – Altenbeken (21:47)
Alternative Reisemöglichkeiten: Nutzen Sie bitte zwischen Bielefeld Hbf und Lage die Züge der Linie RB 73 und zwischen Lage und Altenbeken die Züge der Linie RB 72.

Meldung vom29. Februar 2024

29.02.2024 – 29.02.2024
RB 67 Münster – Bielefeldaaaaa
Aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls kommt es auf der Linie RB 67 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
Folgende Fahrten sind betroffen:
Bielefeld Hbf (13:10) – Münster (Westf) Hbf (14:45)
Münster (Westf) Hbf (07:17) – Bielefeld Hbf (08:50)
Münster (Westf) Hbf (15:17) – Bielefeld Hbf (16:50)
Nutzen Sie bitte alternativ eine planmäßig früher oder später verkehrende Fahrt.

Meldung vom 27. Februar 2024

RE 82 Bielefeld – Altenbeken
Einschränkungen auf der Linie RE 82 aufgrund aktuell hoher Krankenstände
Aufgrund aktuell hoher Krankenstände kommt es auf der Linie RE 82 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
Folgende Fahrten sind betroffen:
RE 82 Bielefeld Hbf (06:28) – Horn-Bad Meinberg (07:28)
RE 82 Bielefeld Hbf (07:49) – Altenbeken (08:47)
RE 82 Bielefeld Hbf (08:49) – Altenbeken (09:47)
RE 82 Bielefeld Hbf (09:49) – Altenbeken (10:47)
RE 82 Bielefeld Hbf (10:49) – Altenbeken (11:47)

RE 82 Horn-Bad Meinberg (07:31) – Bielefeld Hbf (08:11)
RE 82 Altenbeken (09:13) – Bielefeld Hbf (10:11)
RE 82 Altenbeken (10:13) – Bielefeld Hbf (11:11)
RE 82 Altenbeken (11:13) – Bielefeld Hbf (12:11)
RE 82 Altenbeken (12:13) – Bielefeld Hbf (13:11)

Alternativ nutzen Sie bitte zwischen Altenbeken und Lage (Lippe) die Züge der Linie RB 72 mit Umstieg auf die Züge der Linie RB 73 zwischen Lage (Lippe) und Bielefeld Hbf.

Um die Zwischenhalte zu erreichen, nutzen Sie bitte einen der Folgetakte der Linie RE 82.

Meldung vom 25. Februar 2024

RE 82 Bielefeld – Altenbeken
25.02.2024 – 26.02.2024
Fahrtausfälle auf der Linie RE 82 aufgrund kurzfristiger Erkrankung von Personal
Aufgrund kurzfristiger Erkrankung von Personal kommt es auf der Linie RE 82 leider zu Einschränkungen.

Es kommt ab 14:49 Uhr (Bielefeld) / 16:13 Uhr (Altenbeken) bei fast allen Fahrten zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.

Folgende zwei Fahrten sind nicht betroffen und verkehren Planmäßig:
Bielefeld Hbf (19:49) – Altenbeken (20:47)
Altenbeken (21:13) – Detmold (21:39)

Alternativ nutzen Sie bitte zwischen Altenbeken und Lage (Lippe) die Züge der Linie RB 72 mit Umstieg auf die Züge der Linie RB 73 zwischen Lage (Lippe) und Bielefeld Hbf.

Meldung vom 24. Februar 2024

RB 61 Bielefeld – Hengelo
Aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls kommt es auf der Linie RB 61 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf Teilstrecken.
Folgende Fahrten sind betroffen:
Hengelo (11:34) – Bielefeld Hbf (13:47), Zug endet in Rheine (12:11).
Hengelo (15:34) – Bielefeld Hbf (17:47), Zug beginnt in Rheine (16:14).
Bielefeld Hbf (14:12) – Hengelo (16:26), Zug beginnt in Rheine (15:48).
Bielefeld Hbf (13:12) – Hengelo (15:26), Zug endet in Rheine (14:46).
Nutzen Sie bitte einen der Folgezüge, um Ihr Ziel zu erreichen.

Meldungen vom 23. Februar 2024

RB 61 Bielefeld – Hengelo
Einschränkungen auf der Linie RB 61 aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls
Aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls kommt es auf der Linie RB 61 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf Teilstrecken.
Folgende Fahrten sind betroffen:
Bielefeld Hbf (15:12) – Hengelo (17:26), Zug endet in Rheine (16:48)
Hengelo (17:34) – Bielefeld Hbf (19:47), Zug beginnt in Rheine (18:14)
Ein Schienenersatzverkehr mit einem Bus der Firma Keolis NL zwischen Rheine und Hengelo ist eingerichtet.

23.02.2024 – 23.02.2024
RB 65 Münster – Rheine

Aufgrund kurzfristiger Erkrankung von Personal kommt es auf der Linie RB 65 leider vorübergehend zu Einschränkungen. Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
Folgende Fahrten sind betroffen:
Rheine (15:18) – Münster (Westf) Hbf (15:51)
Rheine (16:53) – Münster (Westf) Hbf (17:24)
Münster (Westf) Hbf (16:13) – Rheine (16:46)
Münster (Westf) Hbf (17:35) – Rheine (18:08)
Alternative Reisemöglichkeiten: Bitte nutzen Sie auch die Züge der Linien RE 7 und RE 15 ( halten nicht in Münster Zentrum Nord, Münster Sprakel, Reckenfeld und Rheine Mesum.

Meldung vom 21. Februar 2024

21.02.2024 – 21.02.2024
RB 61 Bielefeld – Hengelo
Einschränkungen auf der Linie RB 61 aufgrund kurzfristiger Erkrankung von Personal
Aufgrund kurzfristiger Erkrankung von Personal kommt es auf der Linie RB 61 leider vorübergehend zu Einschränkungen.

Es kommt zu Teilausfällen zwischen Hengelo und Rheine.

Folgende Fahrten sind betroffen:

Bielefeld Hbf (13:12) – Hengelo (15:26)
Bielefeld Hbf (15:12) – Hengelo (17:26)
Bielefeld Hbf (19:12) – Hengelo (21:26)

Hengelo (15:34) – Bielefeld Hbf (17:47)
Hengelo (17:34) – Bielefeld Hbf (19:47)
Hengelo (21:34) – Bielefeld Hbf (23:47)

Ein Schienenersatzverkehr mit einem Bus der Firma Keolis NL zwischen Hengelo und Rheine ist eingerichtet.

Meldung vom 18. Februar 2024

19.02.2024 – 19.02.2024
RB 61 Bielefeld – Hengelo
Einschränkungen auf der Linie RB 61 aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls
Aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls kommt es auf der Linie RB 61 leider vorübergehend zu Einschränkungen. Es kommt zu Ausfällen auf Teilstrecken.
Folgende Fahrten sind vom Teilausfall zwischen Bad Bentheim und Hengelo betroffen:
RB 61 Bielefeld Hbf (11:12) – Hengelo (13:26)
RB 61 Hengelo (13:34) – Bielefeld Hbf (15:47)
Ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen der Firma Keolis NL ist auf dem obengenannten Streckenabschnitt eingerichtet.
Nutzen Sie bitte auch einen der Folgezüge, um Ihr Ziel zu erreichen.

Meldung vom 16. Februar 2024

Betroffen:

RB 72 Herford – Altenbeken
16.02.2024 – 17.02.2024

Einschränkungen auf der Linie RB 72 aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls

Aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls kommt es auf der Linie RB 72 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Die Eurobahn dürfte auch nicht alle Zugausfälle auf ihrer Webseite bekannt gegeben haben.Folgende Fahrten sind betroffen:RB 72 Paderborn Hbf (15:21) – Herford (16:27)
RB 72 Paderborn Hbf (18:21) – Herford (19:27)
RB 72 Paderborn Hbf (21:21) – Herford (22:27)
RB 72 Paderborn Hbf (22:21) – Herford (23:27)RB 72 Herford (16:33) – Paderborn Hbf (17:41)
RB 72 Herford (19:33) – Paderborn Hbf (20:41)
RB 72 Herford (22:33) – Paderborn Hbf (23:41)
RB 72 Herford (23:36) – Paderborn Hbf (00:41)Nutzen Sie bitte alternativ eine planmäßig früher oder später verkehrende Fahrt.

RB 73 Bielefeld – Lemgo

Meldung vom 15. Februar 2023

Aufgrund kurzfristiger Erkrankung von Personal kommt es auf der Linie RB 73 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
Folgende Fahrten sind betroffen:
Bielefeld Hbf (13:15) – Lemgo-Lüttfeld (13:56)
Bielefeld Hbf (16:15) – Lemgo-Lüttfeld (16:56)
Lemgo-Lüttfeld (14:04) – Bielefeld Hbf (14:45)
Lemgo-Lüttfeld (17:04) – Bielefeld Hbf (17:45)
Alternative Reisemöglichkeiten: Nutzen Sie eine Fahrt früher oder später.

RB 61 Bielefeld – Hengelo

Meldung vom 13. Februar 2024 auf der Website der Eurobahn:

Aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls kommt es auf der Linie RB 61 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
Es kommt zu Ausfällen auf Teilstrecken .

Folgende Fahrten fallen zwischen Bad Bentheim und Hengelo aus:

Bielefeld Hbf (12:12) – Bad Bentheim (14:04) – Hengelo (14:26)
Bielefeld Hbf (14:12) – Bad Bentheim (16:04) – Hengelo (16:26)
Bielefeld Hbf (16:12) – Bad Bentheim (18:04) – Hengelo (18:26)
Bielefeld Hbf (18:12) – Bad Bentheim (20:04) – Hengelo (20:26)
Hengelo (14:34) – Bad Bentheim (14:52) – Bielefeld Hbf (16:47)
Hengelo (16:34) – Bad Bentheim (16:52) – Bielefeld Hbf (18:47)
Hengelo (18:34) – Bad Bentheim (18:52) – Bielefeld Hbf (20:47)
Hengelo (20:34) – Bad Bentheim (20:52) – Bielefeld Hbf (22:47)
Ein Schienenersatzverkehr mit einem Bus der Firma Keolis NL zwischen Bad Bentheim und Hengelo ist eingerichtet.
Folgende Fahrten fallen zwischen Rheine und Hengelo aus:
Bielefeld Hbf (20:12) – Hengelo (22:26), Zug endet in Rheine (21:54)

Hengelo (22:34) – Osnabrück Hbf (23:45), Zug beginnt in Rheine (23:14)
Ein Schienenersatzverkehr mit einem Bus der Firma Keolis NL zwischen Rheine und Hengelo ist eingerichtet.

Regionalexpress RE 82 Bielefeld – Altenbeken

Meldung vom 13. Februar 2024 auf der Website der Eurobahn:

Aufgrund der angespannten Personalsituation und zur Stabilisierung des Zugbetriebes kommt es auf der Linie RE 82 am 12.02.2024, 13.02.2024, 14.02.2024 und 15.02.2024 zu Fahrplaneinschränkungen.

Es kommt mit vereinzelten Ausnahmen zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg

Am 14.02.2024 verkehrt die RE 82 zwischen 07:00 – 19:00 Uhr im zwei Stundentakt.

Folgende Zugleistungen verkehren weiterhin am 14.02.2024:

Horn-Bad Meinberg (07:31) – Bielefeld Hbf (08:11)
Detmold (08:40) – Bielefeld Hbf (09:11)
Altenbeken (10:13) – Bielefeld Hbf (11:11)
Altenbeken (12:13) – Bielefeld Hbf (13:11)
Altenbeken (14:13) – Bielefeld Hbf (15:11)
Altenbeken (16:13) – Bielefeld Hbf (17:11)
Altenbeken (18:13) – Bielefeld Hbf (19:11)

Bielefeld Hbf (08:49) – Altenbeken (09:47)
Bielefeld Hbf (10:49) – Altenbeken (11:47)
Bielefeld Hbf (12:49) – Altenbeken (13:47)
Bielefeld Hbf (14:49) – Altenbeken (15:47)

Folgende Zugleistungen verkehren weiterhin am 12.02.2024, 13.02.2024 und 15.02.2024:

RE 82 Bielefeld Hbf (06:28) – Horn-Bad Meinberg (07:28)
RE 82 Bielefeld Hbf (20:49) – Altenbeken (21:47)

RE 82 Horn-Bad Meinberg (06:27) – Bielefeld Hbf (07:06)
RE 82 Horn-Bad Meinberg (07:31) – Bielefeld Hbf (08:11)
RE 82 Detmold (08:40) – Bielefeld Hbf (09:11)

Fahrgäste nutzen bitte zwischen Bielefeld Hbf und Lage (Lippe) die Züge der Linie RB 73 und zwischen Lage (Lippe) und Altenbeken die Züge der Linie RB 72.

RB 67 Münster – Warendorf – Bielefeld

Meldung der Eurobahn am 13. Februar 2024:

Aufgrund der angespannten Personalsituation und zur Stabilisierung des Zugbetriebes kommt es auf der Linie RB 67 am 12.02.2024, 13.02.2024 und 15.02.2024 zu Fahrplaneinschränkungen.
Es kommt zu Teilausfällen zwischen Rheda-Wiedenbrück und Bielefeld Hbf.
Folgende Zugleistung verkehrt weiterhin am 12.02.2024, 13.02.2024 und 15.02.2024 zwischen Rheda-Wiedenbrück und Bielefeld Hbf:
RB 67 Münster (Westf) Hbf (12:47) – Bielefeld Hbf (14:50)
Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen ist zwischen Isselhorst-Avenwedde und Gütersloh Hbf eingerichtet. Zwischen Rheda-Wiedenbrück und Bielefeld Hbf nutzen Sie bitte auch die Züge der Linien RE 6 (RRX) und RB 69.


Kaum Zugausfälle bei Bahn-Streik: In OWL

In Ostwestfalen-Lippe fahren während der angekündigten Streiks der GDL fast alle Regionalzüge nach Plan, nur sehr wenige Züge werden ausfallen. Im Fernverkehr fahren Züge nur ab/nach Bielefeld.

Betroffen sind nur der Fernverkehr und die Regionalbahn-Linie Löhne – Hameln. Zwischen Rheine und Löhne wird jeder vierte Zug ausfallen. Unabhängig davon wird es durch Personalmangel Ausfälle bei der Eurobahn geben, wobei die Kreise Lippe und Warendorf massiv betroffen sind.

Die Bilder von leeren Bahnhöfen und massiven Zugausfällen werden für Ostwestfalen-Lippe nicht zutreffen und auch in das Umland bis Hannover, Kassel und Köln wird es gute Verbindungen geben.

Rat für Fahrgäste für den nächsten Streik: Glauben Sie nicht, was Pressemeldungen sagen, wenn sich diese nicht speziell auf unsere Region beziehen – recherchieren Sie selbst!

Details:

Kaum Ausfälle bei Stellwerken

In Ostwestfalen-Lippe wurden Ausfälle von Stellwerken wegen des Streiks der GDL nicht beobachtet. Eine bestreikte Schicht am Sonntagmorgen betraf die Verbindung Dortmund – Hamm, sodass alle Züge über Lünen umgeleitet werden mussten. Auf der Strecke Hagen – Siegen war der Verkehr zeitweise eingestellt. In den neuen Bundesländern kam es fallweise zu größeren Störungen.

 

ICE-Fernverkehr im Notfahrplan

Während des Streiks wird die Deutsche Bahn einen Notfahrplan für den Fernverkehr aufrechterhalten, der ungefähr jede zweite Stunde einen ICE-Zug in Bielefeld Richtung Berlin und Rhein/Ruhr halten lässt. Die Züge werden meistens pünktlicher als gewohnt sein und in der Regel nicht überlastet sein. Der Notfahrplan ist seit Montagabend in der Fahrplanauskunft abrufbar.

Intercity fallen aus

Die Intercity-Verbindungen nach Dresden, Amsterdam und Gera fallen voraussichtlich vollständig aus, sodass in Bünde, Gütersloh, Herford, Bad Oeynhausen, Paderborn, Altenbeken und Warburg ohne Fernverkehrszüge sind.

Flixtrain nach Plan

Die wenigen Flixtrain-Züge werden unterwegs sein, aber meist überlastet sein.

Regionalverkehr: Die allermeisten Linien fahren!

Die Züge der Deutschen Bahn AG, die bestreikt werden, bedienen in Ostwestfalen-Lippe nur noch zwei Linien.
Die RB 77 „Weserbahn“ Hameln – Herford wird ersatzlos ausfallen.
Die Linie RE 62, die zweistündlich von Löhne nach Rheine fährt, wird ausfallen.  Die Westfalenbahn RE 60 Rheine – Hannover und Eurobahn RB 69 Hengelo – Bielefeld werden zur Verfügung stehen, sofern nicht Personalmangel den Fahrplan stört.
Alle anderen Linien bleiben in Betrieb!

Verkehr über Ostwestfalen-Lippe hinaus

Nordrhein-Westfalen: Rhein-Ruhr-Express und andere fahren planmäßig

Rhein-Ruhr-Express (National Express), Eurobahn, Westfalenbahn und Nordwestbahn, die in Nordrhein-Westfalen einen großen Anteil des Regionalverkehrs leisten, werden planmäßig unterwegs sein. Damit werden die meisten Verkehrsverbindungen in weite Teile von Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stehen. Damit bleiben Bonn, Köln, Düsseldorf und Aachen erreichbar. S-Bahnen im Ruhrgebiet und im Raum Köln werden weitgehend ausfallen.

Richtung Hannover und Umland
Alle Regionalzüge und S-Bahnen werden im Einsatz sein. Ausgenommen ist die Linie Hannover – Soltau, die bestreikt werden wird.

 

Hamburg und Schleswig-Holstein
Hamburg und der Osten von Schleswig-Holstein bleiben mit langer Fahrzeit über Hannover – Lüneburg erreichbar.

Richtung Bremen
Bremen bleibt ab Osnabrück mit Fahrzeitverlängerung von einer Stunde mit der Nordwestbahn über Wildeshausen erreichbar.

 Mecklenburg-Vorpommern

ist so gut wie nicht erreichbar.

Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen
Die Routen Wolfsburg – Magdeburg, Goslar – Magdeburg, Magdeburg – Berlin, Goslar – Halle und Kassel – Halle werden vom Streik nicht betroffen sein, soweit nicht einzelne bestreikte Stellwerke Probleme verursachen. Sachsen ist so gut wie nicht erreichbar.
Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen
sind ab Köln und Kassel mit sehr wenigen ICE erreichbar (Notfahrplan).

Richtung Oldenburg / Emden / Ostfriesische Inseln
Die Westfalenbahn wird Richtung Emden und die Nordwestbahn Richtung Oldenburg planmäßig fahren. Im Anschluss daran verkehren Busse bis Norddeich, über Aurich auch nach Bensersiel, aber nur mit mehrfachem Umsteigen.

Richtung Münster
Münster bleibt über Warendorf und Hamm erreichbar. Über Münster hinaus fallen aber viele Verbindungen aus.

Richtung Niederlande
Die Niederlande bleiben über Bad Bentheim und Venlo erreichbar.

Hessen, Rheinland-Pfalz

Bis Kassel werden alle Züge des Rhein-Ruhr-Express zur Verfügung stehen.
Ab Kassel werden einige ICE im Notfahrplan unterwegs sein. Daneben stehen bis Frankfurt zweistündlich Züge der Hessischen Landesbahn und bis Fulda und Eisenach Züge des Unternehmens cantus zur Verfügung. Über Bonn bleibt Koblenz erreichbar, mit langer Fahrzeit sind auch Wiesbaden, Mainz und Saarbrücken über Idar-Oberstein erreichbar.

 

Zugausfälle der Eurobahn

Bei der Eurobahn fallen Züge wegen Personalmangel häufiger aus. Massiv betroffen davon sind der Kreis Lippe und der Kreis Warendorf. Hier sind für den 7. März bereits der Ausfall des Regionalexpress RE 82 Bielefeld – Altenbeken angekündigt. Diese Ausfälle sind nicht durch den Streik bedingt.

Mehr zu Zugausfällen bei der Eurobahn hier.

Wie plant man für einen Streiktag?

Fahrplanauskünfte für Umsteigeverbindungen sind meist nutzlos. Direktverbindungen werden korrekt angezeigt.

Wer unbedingt reisen oder pendeln muss, nutzt die „Abfahrten und Ankünfte“ im DB Navigator.

Wichtig ist: Welches Unternehmen fährt den Zug, den ich benutzen will? Dies ist unter jeden Zuglauf unter dem Stichwort „Beförderer“ vermerkt. Den Zuglauf findet man über die Funktion „Abfahrten und Ankünfte“ im DB Navigator. Klickt man auf den Zug, der dort verzeichnet ist, wird der Fahrtverlauf angezeigt und darunter „Beförderer“ steht der Name des Unternehmens. Züge von „DB Fernverkehr“, „DB Regio“ und „Start“ gehören zur Deutschen Bahn und werden bestreikt, Unternehmen wie „National Express“, „Westfalenbahn“ und andere sind unabhängig und werden nicht bestreikt. Auch die Bezeichnungen „ICE“, „IC“, „RE“ und „RB“ weisen in der Regel auf Züge der Deutschen Bahn hin, während Bezeichnungen wie „RRX“, „wFB“, „ERB“ und „NWB“ auf andere Unternehmen hindeuten. Die Bezeichnung „S-Bahn“ sagt nichts über den Betreiber, hier muss man immer nachschauen.
Am Streiktag selbst werden die Abfahrtstafeln recht zuverlässig Auskunft geben, ob ein Zug fährt oder nicht.

Die Suche nach Verbindungen ist meistens wenig hilfreich, da oft nur Verbindungen angezeigt werden, die auf einem Teilstück ausfallen. Die Fahrplanauskünfte finden am auch am Streiktag nicht heraus, was fährt. Man muss die Verbindungen einzeln abfragen.

Die Abfahrtstafeln im Internet findet man mit dem Link
https://reiseauskunft.bahn.de/bin/bhftafel.exe/dn?

 

Kulanz, Fahrgastrechte, Stornierungen

Die Zugbindung für Fernverkehrs-Fahrkarten der Deutschen Bahn ist aufgehoben (Kulanz).
Wer seine Fahrkarte kostenfrei stornieren will, muss das über das Fahrgastrechte-Formular tun, da nur auf diesem Weg die volle Erstattung sichergestellt ist. Wer Verspätungen erleidet, kann einen Teil des Ticketpreises über das Fahrgastrechte-Formular zurückerhalten. Verspätung in diesem Sinne ist der Unterschied in der Ankunft gemäß gebuchter Reise und der tatsächlichen Ankunft.
Wem die Erstattung nicht wunschgemäß ausgezahlt wird, kann sich an die Schlichtungsstelle SÖP in Berlin wenden.

 

Mehr Güterverkehr auf der Schiene ist möglich

Kann die mittelständisch geprägte Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe mehr Güter auf die Schiene bringen? Ja, sagen alle Infrastruktur- und Verkehrsunternehmen, die in der Region tätig sind. Zwischen „Ganzzug“ und „Einzelwagen“ gibt es viele Möglichkeiten, Güterverkehr auf der Schiene wirtschaftlich durchzuführen.

Am 21.02.2024 hat die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen mit einer Online-Infoveranstaltung „Güter auf die Schiene“ durchgeführt. Die Vortragen haben einen Einblick in Möglichkeiten und Grenzen der Verlagerung von Gütern auf die Schiene gegeben und stehen als Ansprechpartner für konkrete Fragen zur Verfügung (Adressen und Links in den Präsentationen.